Mit einer Feierstunde wurde der neue Studiengang "Pädagogik der Frühen Kindheit" an der Hochschule Zittau/Görlitz eröffnet. Mit der Einrichtung dieses Studienganges reagiert die Hochschule auf Mängel, die internationale Erhebungen wie die Pisa- oder OECD-Studien der deutschen Elementarerziehung, der Ausbildung des pädagogischen Personals, der schulischen Betreuung neben dem Unterricht und der Forschung über frühkindliche Entwicklung attestiert haben.
Ziel des neuen Studienganges ist die Ausbildung von Fachkräften für die Organisation und Gestaltung von Prozessen der Entwicklung, Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern im Alter zwischen 0 und 10 Jahren.
Für die Umsetzung dieser Studienziele wurden an der Hochschule zwei neue Professuren eingerichtet und mit den Professorinnen Silke Hetzer und Steffi Tollkühn besetzt. Beide betonen, dass es nicht primär darum geht "zukünftige Frühpädagogen und -pädagoginnen mit dem Schwerpunkt "Leitung und Management" auszubilden, sondern eine in diesem Ausbildungsbereich bisher einmalige Verknüpfung von internationalen Standards der Hochschulausbildung in Lehre und Forschung mit der Praxis und Weiterbildung von Pädagoginnen und Pädagogen zu realisieren. Dabei steht die Gestaltung und Förderung der in diesem Alter wesentlichen Bildungs- und Entwicklungsprozesse der Kinder im Vordergrund der Aufgaben der Pädagoginnen und Pädagogen."
Auch die Durchlässigkeit in der akademischen Ausbildung ist nach erfolgreichem Abschluss des Studiums, z. B. durch die Möglichkeit in konsekutiven Masterstudiengängen und/oder in Promotionsstudiengängen weiter zu studieren, gegeben. Ihre Tätigkeitsfelder werden die Absolventen vor allem in frühpädagogische Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Krippen, Kindergärten, Hort, Jugendämtern, Schulen, Familienbildungsstätten, kulturelle Einrichtungen und Frühförderstellen finden.
Ermöglicht wurde die Einrichtung des sechssemestrigen Bachelor-Studienganges durch die Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des Hochschulpaktes 2020.
An der Veranstaltung nahmen Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, des Landkreises Görlitz, Träger von frühpädagogischen Einrichtungen und künftige Praxispartner, die Studierenden der ersten Matrikel des Studienganges sowie Professoren und Mitarbeiter der Fakultät Sozialwissenschaften und der Hochschule teil.
Den Abschluss bildete das Pflanzen eines Bergahorns vor dem Gebäude der Fakultät Sozialwissenschaften als Symbol für einen guten Beginn und eine gute Entwicklung des Studienganges.
http://wwwcms.hs-zigr.de/de/Fakultaeten/Sozialwissenschaften/index.html - weitere Informationen
Blick in die Festversammlung
Quelle: Foto: HS - H. Trillenberg
Studierende befestigen ihre Wünsche für ein erfolgreiches Studium am Baum
Quelle: Foto: HS - C. Pfeiffer
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Psychologie
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).