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02.11.2009 14:48

Auftakt des Aktionsnetzes Depression am Arbeitsplatz: Erkennen und gemeinsam Handeln

Barbara Ditze Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stiftung Deutsche Depressionshilfe

    Leipzig, 02.11.2009. Am 30. Oktober 2009 fand die Auftaktveranstaltung des "Aktionsnetzes Depression am Arbeitsplatz" in Leipzig statt. Aus ganz Deutschland kamen 36 Vertreter des betrieblichen Gesundheitsmanagements aus den verschiedensten Branchen zusammen, um Lösungsansätze und moderne Strategien gegen die allgemein steigende Zahl psychisch erkrankter Arbeitnehmer vorzustellen und zu diskutieren.

    Das Aktionsnetz ist eine Initiative der Stiftung Deutsche Depressionshilfe unter der Schirmherrschaft von Harald Schmidt. Unternehmen werden im Rahmen des Aktionsnetzes unterstützt, Maßnahmen zum besseren Umgang mit psychischen und insbesondere depressiven Erkrankungen am Arbeitsplatz ein- und durchzuführen. "Wir möchten durch ein Bündel von Maßnahmen Unternehmen dabei unterstützen, betriebsinterne Programme für depressiv erkrankte Mitarbeiter durchzuführen. Eine raschere Behandlung soll gefördert und Rückfälle verhindert werden", so Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

    Die Notwendigkeit des Aktionsnetzes zeigt sich u.a. in zunehmenden Krankschreibungen und Arbeitsunfähigkeiten aufgrund psychischer Erkrankungen, insbesondere Depression.

    Das Aktionsnetz stellt Unternehmen deutschlandweit ein wissenschaftlich fundiertes Maßnahmenpaket zum Umgang mit Depression am Arbeitsplatz zur Verfügung. Dieses Paket beinhaltet Informationsmaterialien, Schulungen und einen Online-Service. Mit dem Deutschen Bündnis gegen Depression unter dem Dach der Stiftung Deutsche Depressionshilfe steht dem Aktionsnetz weiterhin ein nahezu flächendeckendes Netz mit 56 Regionen in Deutschland bei Seite. Des Weiteren setzt das Aktionsnetz vor allem auf die Vernetzung der Unternehmen, um so den Wissens- und Erfahrungstransfer zu ermöglichen.

    Ein weiterer Schwerpunkt der Auftaktveranstaltung bildeten die Darstellung der Sicht eines Betroffenen und Erfahrungsberichte aus Unternehmen zu gesundheitsfördernden Maßnahmen zu psychische Erkrankungen.

    Unternehmensverteter, die Interesse an einem Beitritt in das Aktionsnetz Depression am Arbeitsplatz haben, wenden sich an Frau Sandra Dietrich unter info@deutsche-depressionshilfe.de.

    Kontakt:
    Sandra Dietrich
    Tel.: 0341/97 24 486
    info@deutsche-depressionshilfe.de


    Weitere Informationen:

    http://www.deutsche-depressionshilfe.de/stiftung/aktionsnetz-depression-am-arbei...


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Kooperationen
    Deutsch


     

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