idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
11.05.2001 16:05

Auto-Spezialfilter auf dem Prüfstand

Ulrike Bohnsack Presse- und Informationsstelle, Standort Duisburg
Gerhard-Mercator-Universität Duisburg (bis 31.12.2002)

    Alle drei Jahre geht es auf der ENVITEC in Düsseldorf um technologische Lösungen für Umwelt- und Entsorgungsprobleme. In der nächsten Woche (14. bis 17. Mai) werden sich wieder Besucher aus aller Welt zu dieser Internationalen Fachmesse für Ver- und Entsorgung einfinden. Zu den Ausstellern gehört auch das Fachgebiet Verfahrenstechnik/Umwelttechnik (Maschinenbau) der Mercator-Universität Duisburg, das mit einem Prüfstand für Kfz-Innenraumfilter vertreten ist.

    Innenraumfilter sorgen für frischen Wind in Fahrzeugen. Zumindest bei Fahrzeugen neuerer Bauart finden sich diese Spezialfilter unter der Motorhaube. Doch trotz aufwendiger Technik gelangen hin und wieder Abgase in den Fahrerraum. Wie zuverlässig Kfz-Innenraumfilter sind und wie sie verbessert werden können, lässt sich mit der an der Uni Duisburg entwickelten Versuchsanlage herausfinden. Dabei können extreme klimatische Bedingungen wie Luftfeuchten bis 90% oder Temperaturen bis 100°C geschaffen werden. "Der Prüfkanal simuliert die tatsächlichen Betriebsbedingungen im Kraftfahrzeug sehr viel besser, als dies nach den DIN-Prüfbedingungen vorgeschrieben ist", erklärt Projektleiter Dr. Frank Schmidt das Besondere des Prüfstandes.

    Um das Verhalten der Filtermaterialien detailliert überprüfen und gegebenenfalls verbessern zu können, werden in der Versuchsanlage vor dem Filter gezielt Stäube und Schadgase zudosiert. Empfindliche analytische Messgeräte ermitteln dann die Konzentrationen der Schadstoffe vor und nach dem Filter und zeichnen die Versuchsergebnisse auf.

    Das Fachgebiet Verfahrenstechnik/Umwelttechnik präsentiert das Prüfverfahren für Kfz-Innenraumfilter während der ENVITEC in Halle 10, Stand C 39. Neben einem Demonstrationsvideo können die Testergebnisse über ein Multimedia-Terminal abgerufen werden.

    Informationsmaterial gibt es ferner im Internet unter www.uni-duisburg.de/fb7/fg15/documents/index.htm oder über Prof. Dr.-Ing. Klaus Gerhard Schmidt, Tel. 0203/379-2797, und Dipl.-Ing. Uta Sager, Tel. 0203/379-3923.


    Bilder

    Dipl.Ing. Eckhard Däuber mit einem typischen Innenraumfilter, wie er von Audi verwendet wird. Däuber entwickelt die Prüf- und Versuchsanlage derzeit weiter.
    Dipl.Ing. Eckhard Däuber mit einem typischen Innenraumfilter, wie er von Audi verwendet wird. Däuber ...

    None


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Energie, Gesellschaft, Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften, Wirtschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

    Dipl.Ing. Eckhard Däuber mit einem typischen Innenraumfilter, wie er von Audi verwendet wird. Däuber entwickelt die Prüf- und Versuchsanlage derzeit weiter.


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).