Das Stilmittel des Zitats steht im Zentrum einer Tagung des Historischen Instituts der Universität Potsdam am 6. und 7. November 2009. Dabei wollen die Wissenschaftler unter anderem untersuchen, mit welcher Motivation antike Autoren fremde Rede in ihre Werke einbauten.
Die so genannte "fremde Rede" ist ein unverzichtbares Stilmittel jedes Schriftstellers, kann er so doch eigene Gedanken ausdrücken, ohne selbst direkt mit ihnen in Verbindung gebracht zu werden. Das ist vor allem immer dann der Fall, wenn diese Gedanken gegen gängige Konventionen verstoßen, Tabus in Frage stellen, politisch unkorrekt oder revolutionär sind. Bereits die antiken Autoren haben sich des stilistischen Schlupflochs der "fremden Rede" bedient. Warum, darüber will ein Kolloquium des Historischen Instituts der Universität Potsdam am 6. und 7. November debattieren. Am Beispiel einer Reihe griechischer und lateinischer Prosatexte sollen die verschiedenen Facetten der Thematik beleuchtet werden.
Hinweis an die Redaktionen:
Zeit:
6.11.09: 12.45-17.30 Uhr
7.11.09: 09.00-16.00 Uhr
Ort: Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, Haus 8, Raum 75
Kontakt: Dr. Ute Tischler und Dr. Alexandra Binternagel, Uni Potsdam, Klassische Philologie, Telefon: 0331/977-1704, E-Mail: ute.tischler@uni-potsdam.de bzw. alforst@uni-potsdam.de
Weitere Informationen im Internet: http://klassphil.philfak.uni-potsdam.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Philosophie / Ethik, Sprache / Literatur
regional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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