idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
10.11.2009 13:53

Beitrag zur Wahrnehmung von Harmonien in der Musik auf der ISMIR 2009 vorgestellt

Dipl.-Kfm. (FH) Andreas Schneider Pressestelle
Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

    Vor Kurzem stellte Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, Professor für Wissensbasierte Systeme am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz (FH), auf der 10. Internationalen Konferenz zur musikalischen Informationsverarbeitung (ISMIR 2009) in Kobe (Japan) einen eigenen Beitrag zur Wahrnehmung von Harmonien in der Musik vor.

    Kernidee des mathematischen Modells Stolzenburgs ist die These, dass Menschen einfache Muster mit relativ kurzer Periodenlänge bei der Wahrnehmung von Musik bevorzugen. Zur Erklärung wendet der im Bereich Künstliche Intelligenz ausgewiesene Wissenschaftler neuere Ergebnisse aus der Hirnforschung und der so genannten Psychoakustik an. Diese belegen, dass Periodizitäten im Gehirn analysiert werden und Menschen Tonhöhen nur bis zu einem gewissen Grad unterscheiden können.

    Der von Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, Prorektor für Forschung und Wissenstransfer der Hochschule Harz, entwickelte Algorithmus zur Berechnung der Harmonizität von Akkorden und Tonleitern stellt einen Erklärungsansatz dar für Fragestellungen wie: Warum empfinden die meisten Menschen Dur als wohlklingender als Moll? Wieso kam es zur Entstehung der bekannten klassischen Tonleitern?


    Weitere Informationen:

    http://www.hs-harz.de


    Bilder

    Prof. Dr. Frieder Stolzenburg
    Prof. Dr. Frieder Stolzenburg


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Gesellschaft, Informationstechnik, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Musik / Theater
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

    Prof. Dr. Frieder Stolzenburg


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).