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10.11.2009 14:07

TU Braunschweig und Robert Koch-Institut unterzeichnen Kooperationsvertrag

Dr. Elisabeth Hoffmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig

    Die Technische Universität Braunschweig und das Robert Koch-Institut wollen in Grundlagenforschung, molekularbiologischer, klinischer und angewandter Forschung auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten und der Epidemiologie enger zusammenarbeiten. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde heute, am 10. November 2009, vom Präsidenten des Robert-Instituts, Professor Jörg Hacker, und vom Präsidenten der Technischen Universität Braunschweig, Professor Jürgen Hesselbach, im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums unterzeichnet.

    Erreger der Legionärskrankheit im Fokus
    Legionellen sind Umweltbakterien, die sich gern in Warmwasserleitungen und -tanks vermehren. Legionella pneumophila verursacht im Menschen die Legionärskrankheit, eine schwere Lungenentzündung. Entdeckt wurde sie 1976, als bei einem Kongress ehemaliger Soldaten der American Legion in den USA 180 der Teilnehmer erkrankten, 29 von ihnen tödlich. Gefährlich werden Legionellen weniger im Trinkwasser, sondern dann, wenn sie durch das Einatmen von Wasserdampf in die Lunge geraten. Wissenschaftler am Robert Koch-Institut arbeiten ebenso an der Erforschung und Bekämpfung der Legionellen wie ihre Kollegen im Arbeitskreis von Professor Michael Steinert an der TU Braunschweig. In Zukunft werden sie sich, insbesondere am Standort Wernigerode des Robert Koch-Instituts, intensiv dazu austauschen. Auch Salmonellen, Pseudomonaden und Staphylokokken sowie die Resistenz der Erreger gegen Antibiotika stehen im Zentrum des gemeinsamen Interesses. Aber auch methodisch wollen die Forscher enger kooperieren, so im Bereich Bioinformatik und bei der Entwicklung von Infektionsmodellen. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt hierbei auf der Erforschung von Genregulation, Signal- und Stoffwechselwegen in Krankheitserregern, für die im Arbeitskreis von Professor Dieter Jahn eine Systembiologie-Plattform entwickelt wird.

    Pluspunkte für Studium und Lehre
    Insbesondere für Studierende und Nachwuchsforscher wird sich die Zusammenarbeit positiv auswirken, da Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts künftig noch intensiver in Studium und Lehre eingebunden sein werden. Zudem bietet das Robert Koch-Institut interessante Praktika, Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten an.

    Kontakt:
    Professor Dr. Michael Steinert
    Technische Universität Braunschweig
    Institut für Mikrobiologie
    Spielmannstraße 7, 38106 Braunschweig
    E-Mail: m.steinert@tu-braunschweig.de
    Tel.: +49 (0) 531 391-5802


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie
    überregional
    Kooperationen
    Deutsch


     

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