Hamburg, 13. 11. 2009. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 18 Millionen Euro entstand in der Asklepios Klinik Altona eine für Deutschland neue Maßstäbe setzende Zentrale Notaufnahme (ZNA), die heute feierlich eröffnet wurde. Der Bau wurde mit 13,84 Millionen Euro von der Behörde für Soziale, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz gefördert. In vielen Aspekten ist die neue ZNA vergleichbar mit den Notaufnahmen beliebter Fernsehserien wie Emergency Room, Chicago Hope oder Dr. House.
Bereits bisher nahm die Klinik hierzulande eine Vorreiterrolle ein durch das hier umgesetzte so genannte "First View"-Konzept, das die Abläufe der Notaufnahme so strukturiert, dass Wartezeiten der Patientinnen und Patienten auf ein Minimum reduziert werden. Mit dem Neubau der ZNA ist es gelungen, dieses Konzept nun auch auf baulicher und technischer Seite optimal umzusetzen. Zu den weiteren Highlights gehört ein Schockraum mit einem eingebauten Computertomographen, der die Diagnostik und Behandlung Schwerverletzter und anderer Notfälle deutlich beschleunigen wird.
"Für uns steht die bestmögliche Versorgung von Patienten an erster Stelle", so Senatsdirektor Norbert Lettau, Amtsleiter Gesundheit und Verbraucherschutz der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz: "Sie sollen unabhängig von ihrer Grunderkrankung über einen zentralen interdisziplinären Aufnahmedienst aufgenommen und behandelt werden, damit gegebenenfalls die notwendigen lebensrettenden Sofortmaßnahmen für alle sofort eingeleitet werden können. Deshalb unterstützen wir seitens der Gesundheitsbehörde auch die Einrichtung dieser Zentralen Notaufnahme mit fast 14 Millionen Euro."
Mit rund 17.000 Notfällen, die durch den Rettungsdienst eingeliefert werden, sei die ZNA in der Asklepios Klinik Altona die Einheit, die in Hamburg am häufigsten angefahren werde, betonte Ingo Breitmeier, Geschäftsführender Direktor der Asklepios Klinik Altona: "Dieser Bedeutung tragen wir mit der baulichen Erneuerung und Erweiterung Rechnung." Insgesamt wurden 18 Millionen Euro in das Gesamtprojekt investiert: in neue Technik, wie die Platzierung eines Computertomografen (CT) in einem der Schockräume der neuen ZNA, sowie in einen prozessorientierten Bau. Alles ist auf die reibungslose und höchst effektive Versorgung der Notfälle eingerichtet. Dazu gehören zum Beispiel spezielle Schrank-Farben, die die Orientierung in allen Räumen der ZNA erleichtern, ausgeklügelte Wartezonenkonzepte und organisatorische Vorkehrungen für einen möglichen Massenanfall von Patienten.
Spezialistenteam für Notfälle
Die komplizierte und zeitkritische Arbeit in der neuen ZNA werde durch ein interdisziplinäres Team von Ärzten und Pflegekräften geleistet, die sich auf die Behandlung von Notfällen spezialisiert haben, erklärte Dr. Barbara Hogan, Chefärztin der ZNA und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft Interdisziplinäre Notfallaufnahme DGINA e.V.: "Hinsichtlich der Prozesse hat die ZNA der Asklepios Klinik Altona bereits heute eine europaweite Vorreiterrolle eingenommen." Hogan hatte bereits in der alten ZNA das so genannte First-View-Konzept eingeführt, das die Wartezeit bis zum ersten Facharztkontakt auf 15 Minuten reduzierte, sowie das Casemanagement mit Sonografie implementiert. Die ersten Stunden des Krankenhausaufenthaltes seien bei vielen medizinischen Notfällen für den Krankheitsverlauf entscheidend und eine optimal strukturierte Versorgung zahle sich medizinisch und ökonomisch aus, so Hogan: "Die neue ZNA der Asklepios Klinik Altona wird jetzt noch mehr Leben retten, noch mehr kranke Menschen noch besser und schneller versorgen, Leiden lindern und Wartezeiten weiter verkürzen."
Erstversorgung von Schwerstverletzten
Der Schockraum, in dem die Erstversorgung Schwerstverletzter stattfindet, wurde nach modernsten Maßstäben eingerichtet, betonte Prof. Dr. Volker Wening, Chefarzt der als übergeordnetes Traumazentrum zertifizierten Unfallchirurgie: "Uns geht es nicht nur um eine schnelle Behandlung, sondern um eine Verbesserung der Behandlungsqualität zusammen mit einer zügigen Behandlung dieser Patienten. Fast alle gehen davon aus, dass sie am Abend genauso wieder zu Hause ankommen, wie sie morgens weggefahren sind. Die Unfälle geschehen ohne Vorankündigung und mancher wacht mit einem schweren Schädelhirntrauma oder Mehrfachverletzungen in einem Krankenhaus wieder auf. Diese Menschen optimal zu versorgen haben wir uns seit Jahren zum Ziel gesetzt und hoffen, dieses durch die neue bauliche und technische Ausrüstung noch besser realisieren zu können."
http://www.asklepios.com/altona
Schockraum der neuen ZNA in der Asklepios Klinik Altona mit eingebautem 64-Zeilen-CT
Quelle: Solcher
Neue Zentrale Notaufnahme in der Asklepios Klinik Altona
Quelle: Solcher
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Medizin
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Organisatorisches
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).