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16.11.2009 10:00

Herausragende Stellung: Impfen ist Thema im Bundesgesundheitsblatt

Susanne Glasmacher Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Robert Koch-Institut

    Impfungen haben eine herausragende Stellung unter den Möglichkeiten der gesundheitlichen Prävention. Die Gründe dafür sind der einfach zu erreichende persönliche Schutz, den eine Impfung bewirkt, und der Nutzen für die Gemeinschaft, weil auch Ungeimpfte von der Immunitätslage in der Bevölkerung profitieren. Die November-Ausgabe des Bundesgesundheitsblattes zum Thema Impfen informiert in zwölf Übersichtsbeiträgen über Strukturen, Datenquellen und Herausforderungen auf dem Gebiet.

    Von elementarer Bedeutung für den Infektionsschutz sind die nationalen Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut. Der in das Novemberheft einleitende Beitrag informiert daher ausführlich über rechtliche Grundlagen und rechtliche Bedeutung der STIKO-Empfehlungen. Die weiteren Beiträge widmen sich zum Beispiel den Fragen, wie Surveillanceprogramme die Wirksamkeit von Impfprogrammen belegen können und welche Datenquellen und -lücken es bei Impfquoten in Deutschland gibt. In Sachsen-Anhalt existiert eine namentliche Impfmeldepflicht an die örtlichen Gesundheitsämter, der Beitrag erläutert die Fortschritte, die bei der Etablierung eines solchen elektronischen Impfregisters gemacht wurden. Außerdem werden die Risikofaktoren einer verspäteten oder gar versäumten Masernimpfung und die Wirkprinzipien von Impfungen diskutiert.

    Schutzimpfungen sind eine invasive Maßnahme bei Gesunden. Die dabei eingegangenen - sehr geringen - Risiken müssen erfasst und transparent gemacht werden. Vor diesem Hintergrund gibt ein Beitrag eine Übersicht über die verfügbaren Erfassungssysteme von Impfnebenwirkungen und über die Datenlage zu wichtigen Impfstoff-Inhalten.

    Schließlich wird ein Blick auf die europäische Situation geworfen: Ein Beitrag befasst sich mit den Impfempfehlungen gegen humane Papillomviren (HPV) in anderen europäischen Staaten. Zwei abschließende Aufsätze thematisieren die Unterschiedlichkeit nationaler Impfprogramme in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und diskutieren das Für und Wider einer Harmonisierung von Impfprogrammen auf europäischer Ebene.

    Außerdem in der November-Ausgabe: eine Bekanntmachung des Bundesinstitutes für Risikobewertung zur gesundheitlichen Beurteilung von Materialien und Gegenständen, die in Kontakt mit Lebensmitteln kommen, und eine Leitlinie des Umweltbundesamtes zur mathematischen Abschätzung der Migration von Einzelstoffen aus organischen Materialien in das Trinkwasser.

    Das Bundesgesundheitsblatt wird herausgegeben von den Bundesinstituten im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Das Robert Koch-Institut ist Sitz der Redaktion. Die Monatszeitschrift ist über den Buchhandel erhältlich oder direkt beim Verlag (Springer-Verlag, Tel: 06221-345-4303, Fax: 06221-345-4229, subscriptions@springer.de).

    Einige wenige Presseexemplare können bei der RKI-Pressestelle angefordert werden. Die Abstracts der Beiträge sind auch unter www.bundesgesundheitsblatt.de abrufbar.

    Weitere Informationen:
    www.bundesgesundheitsblatt.de und www.rki.de/impfen

    *********************
    Herausgeber
    Robert Koch-Institut
    Nordufer 20
    D-13353 Berlin
    www.rki.de http://www.rki.de/

    Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

    Pressestelle
    Susanne Glasmacher
    (Pressesprecherin)
    Günther Dettweiler
    (stellv. Pressesprecher)
    Claudia Paape
    Heidi Golisch

    Kontakt
    Tel.: 030-18754-2239,-2562 und -2286
    Fax: 030-18754 2265
    E-Mail: presse@rki.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

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