Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute den neuen Sonderforschungsbereich (SFB) 841 der Universität Hamburg zum Thema Leberentzündung bewilligt. In den nächsten vier Jahren stehen damit etwa zehn Millionen Euro für die langfristige Spitzenforschung zur Verfügung. Sprecher des neuen SFB ist Prof. Dr. Ansgar W. Lohse, Direktor der I. Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).
Grundlagenforscher und Klinikärzte des UKE und des Bernhard-Nocht-Instituts werden gemeinsam mit je einer Arbeitsgruppe der Christian-Albrechts-Universität Kiel und der Hebrew University Jerusalem die Funktion der Leber erforschen.
Ziel ist ein besseres Verständnis von Infektionen, Entzündungen und Tumorerkrankungen des zentralen Stoffwechselorgans. Insbesondere wollen die Wissenschaftler entschlüsseln, auf welche Weise die Auseinandersetzung zwischen Krankheitserreger und Immunsystem die Leber schädigt und so Leberzirrhose und bösartiges Wachstum auslösen kann.
Infektionen der Leber sind die häufigste chronische Infektion weltweit. Auch in Deutschland sind Erkrankungen der Leber weit verbreitet, mit zunehmender Tendenz.
Ebenfalls positiv entschieden wurde über eine Verlängerung des Sonderforschungsbereiches 668 "Magnetismus vom Einzelatom zur Nanostruktur" an den Universitäten Hamburg und Kiel. Näheres dazu unter: http://www.sfb668.de/aktuelles/presse/index.shtml
Für Rückfragen zum SFB "Leberentzündung":
Prof. Dr. Ansgar W. Lohse
Tel.: 040-74 10-5 39 10
E-Mail: sekretariatlohse@uke.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Medizin
überregional
Forschungsprojekte
Deutsch

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