Eine internationale Konferenz der Erinnerungsforscher vom 26. bis 28. November 2009 an der Universität Luxemburg beschäftigt sich mit dem Gedächtnis der Arbeiter, der bäuerlichen Welt und der Migranten.
Seit einiger Zeit interessieren sich Geschichts- und Sozialforschung verstärkt für Bereiche der Erinnerung, die von den grossen nationalen Erzählungen, insbesondere der Kriegs- und Holocausterinnerung, mehr oder weniger unberührt sind. Beispiele hierfür sind das Gedächtnis der Arbeiterschaft, der bäuerlichen Welt und das Migrationsgedächtnis. Dies ist das Thema der internationalen Konferenz "Grand narratives and peripheral memories" vom 26. bis 28. November 2009 an der Universität Luxemburg, Campus Walferdingen.
Eine wichtige Frage der Tagung ist, ob Trauma, Verlust, Bruch oder Veränderung diese "peripheren" Erinnerungen ebenfalls charakterisieren. An der Konferenz nehmen renommierte Wissenschaftler aus Europa und den USA teil, die verschiedene Traditionen der Erinnerungsforschung repräsentieren. Die Einführung in das Thema übernehmen Anne Muxel (Centre de Recherches politiques" / CNRS, Paris), deren Spezialgebiet die Erforschung des Gedächtnisses und der intergenerationellen Überlieferung von Einstellungen und Verhaltensweisen ist, sowie Christian Gudehus (Centre for Interdisciplinary Memory Research, Essen), der sich u.a. mit der Europäisierung nationaler Erinnerungskulturen befasst.
Konferenzssprachen sind Englisch und Deutsch (simultane Übersetzung der deutschen Vorträge ins Englische). Anmeldung beim Geschichtslabor der Universität Luxemburg: lux-id@uni.lu
http://www.uni.lu - Homepage der Universität Luxemburg
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie
überregional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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