Wittener Partnerstandort des Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) wird am 26. November feierlich eröffnet
Unsere Gesellschaft wird immer älter, und mit höherem Alter steigt das Risiko, an Demenz zu erkranken. Diese Krankheit kann bisher nicht geheilt oder effektiv behandelt werden. Auf diese Entwicklung hat die Bundesregierung reagiert und im April dieses Jahres das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) mit Sitz in Bonn gegründet. Das Wittener Institut ist einer der sechs Partnerstandorte des Zentrums in Deutschland - und neben dem Zentrum der einzige in NRW. Nach vollem Ausbau sollen dort etwa 20 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sein. In erster Linie ist es Aufgabe der Forscherinnen und Forscher, zu untersuchen, wie die Lebensqualität von Menschen mit Demenz am Besten erhalten werden kann, wie Familien unterstützt, Pflege organisiert und die verschiedenen Angebote vernetzt und die Menschen mit Demenz selbst einbezogen werden können. Hierbei steht die Pflege bei der hausärztlichen Versorgung im Vordergrund. Außerdem wird untersucht, wie neu Pflege- und Versorgungskonzepte am erfolgreichsten in die Praxis eingebracht werden können und wie Fragen aus der Praxis in die Forschung münden.
"An der Universität Witten/Herdecke gibt es die in Deutschland einzigartige Situation, auf ein forschungsintensives Institut für Pflegewissenschaft mit angegliedertem Dialog- und Transferzentrum Demenz, auf ein Institut für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, andere medizinische Lehrstühle sowie auf das Interdisziplinäre Zentrum für Versorgungsforschung im Gesundheitswesen zurückgreifen zu können", betont Prof. Sabine Bartholomeyczik vom Institut für Pflegewissenschaft der UW/H die Vorzüge des Standorts, für den am 26. November die feierliche Schlüsselübergabe erfolgen soll. In diesem Rahmen werden im Beisein der Wittener Bürgermeisterin Sonja Leidemann, des wissenschaftlichen Geschäftsführers der UW/H, Dr. Martin Butzlaff, sowie Prof. Bartholomeyczik die ersten provisorischen Räume übergeben.
Zu diesem Pressetermin (11 Uhr, Stockumer Straße 10 in Witten) möchten wir Sie herzlich einladen!
Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Prof. Bartholomeyczik unter Tel. 02302 / 926-147 oder sbartholo@uni-wh.de
Pressekontakt:
Abteilung Kommunikation 02302/926-946 Jan.Vestweber@uni-wh.de oder 02302/926-805 Kay.Gropp@uni-wh.de
Programm am 26. November:
1) Ansprache Dr. Butzlaff (5-10 Min)
2) Ansprache Prof. Bartholomeyczik (5-10 Min)
3) Ansprache der Bürgermeisterin Sonja Leidemann (5-10 Min)
4) Schlüsselübergabe (5 Min)
5) Präsentation des neuen Büros von Frau Prof. Bartholomeyczik (5 Min)
6) Pressegespräche: falls gewünscht (10-15 Min)
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
überregional
Organisatorisches, Pressetermine
Deutsch

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