Der langjährige Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen und amtierende Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, Professor Dr. Jürgen Mlynek, ist heute mit dem "Großen Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens" ausgezeichnet worden.
Der langjährige Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen und amtierende Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, Professor Dr. Jürgen Mlynek, ist heute mit dem "Großen Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens" ausgezeichnet worden. Der Orden, den Ministerpräsident Christian Wulff für besondere landespolitische Verdienste verleiht, ist Mlynek heute von Wissenschaftsminister Lutz Stratmann im Gästehaus der Landesregierung während einer Feierstunde ausgehändigt worden.
"Durch Ihre engagierte Leitung der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen haben Sie zum positiven Ansehen des Landes als Wissenschafts- und Forschungsland beigetragen. Sie gehören als anerkannter Physiker und Kopf der Helmholtz-Gemeinschaft zu den treibenden Kräften bei der Stärkung von Wissenschaft und Forschung in der Bundesrepublik und genießen international hohe Anerkennung", sagte Stratmann. Er lobte Mlynek vor allem auch als wertvollen Ratgeber der Landesregierung, auf den er als Wissenschaftsminister immer habe zählen können.
Unter der Leitung von Jürgen Mlynek hat die Wissenschaftliche Kommission (WKN) in den vergangenen neun Jahren Pionierarbeit in der unabhängigen und wissenschaftsbasierten Evaluation der Forschung und Forschungseinrichtungen geleistet. Unter anderem ist es gelungen, in Niedersachsen ein richtungweisendes System der Qualitätsbewertung und Qualitätssicherung in der Wissenschaft und Forschung zu etablieren, das bundesweit Modellcharakter besitzt. Gleiches gelte für die unabhängige Beratung der niedersächsischen Landesregierung und der wissenschaftlichen Einrichtungen Niedersachsens in Fragen der Wissenschafts- und Forschungspolitik.
Stratmann bezeichnete den in Gronau, im Landkreis Hildesheim, geborenen Mlynek als "Kind Niedersachsens". Sein Interesse an der Physik sei schon in der Oberstufe des Leibniz Gymnasiums gelegt worden, und diese Leidenschaft habe ihn nicht mehr los gelassen. Nach dem Studium an der Universität Hannover und der Ecole Polytechnique in Paris starte Mlynek eine eindrucksvolle akademische Laufbahn. Nach den Stationen am IBM Forschungslabor in den USA und als Assistenz-Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich erhielt er 1990 einen Ruf auf eine C4-Professur für Experimentalphysik an der Universität Konstanz.
Mlyneks Zeit im Forschungsmanagement begann von 1996 bis 2001 als Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Im September 2000 wurde er Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin, die er zu einer der führenden deutschen Universitäten weiterentwickelt hat.
Als Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren leitet der Physiker seit September 2005 Deutschlands größte Wissenschaftsorganisation, die Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen erbringt. Mit rund 28.000 Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter und einem Jahresetat von 2,8 Milliarden Euro steht sie an der Spitze der deutschen Forschungsorganisationen.
http://www.mwk.niedersachsen.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
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überregional
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Deutsch

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