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24.11.2009 12:05

Deutsch-Russisches Symposium - Orthodoxie und Reformation: 50 Jahre Dialog

Dipl.-Journ. Carsten Heckmann Pressestelle
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    "Orthodoxie und Reformation: Mehr als ein fünfzigjähriger Dialog ..." lautet der Titel des Deutsch-Russischen Symposiums, das an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) aus Anlass des 50-jährigen theologischen Dialogs zwischen der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Russischen Orthodoxen Kirche am Dienstag, 1. Dezember 2009, ab 9 Uhr in der Aula der Universität im Löwengebäude am Universitätsplatz stattfindet.

    Die Theologische Fakultät der MLU, an der Martin Luther und Philipp Melanchthon wirkten, fühlt sich diesem Thema verpflichtet, waren sich doch diese beiden Reformatoren der besonders Bedeutung der Orthodoxen Kirchen für die Kirchen der Reformation bewusst. So richtet das hallesche Seminar für Konfessionskunde der Orthodoxen Kirchen der MLU dieses Symposium im festlichen akademischen Rah­men aus und würdigt das Jubiläum mit einer eigenen Veranstaltung.

    "Das Symposium soll dem vertieften Kennenlernen der Dialogpartner dienen und daher auch in die im Westen wenig bekannte leidvolle Geschichte der Russischen Orthodoxen Kirche im 20. Jahrhundert einführen", sagt Prof. Dr. Hermann Goltz, der zusammen mit Dr. Anna Briskina-Müller die wissenschaftliche Federführung der Tagung inne hat. Der Überblick über die Geschichte des bilateralen theologischen Dialogs zwischen der ROK und der EKD gehöre zum Thema wie auch einzelne Aspekte der Beziehungen, vor allem aber auch zukunftweisende wissenschaftliche Projekte, die für den künftigen Dialog nützlich sein können, so Goltz.

    Der Dekan der Theologischen Fakultät, Prof. Dr. Jörg Ulrich, der Vertreter der EKD, Oberkirchenrat Dr. Johann Schneider, und der Rektor der Martin-Luther-Universität, Prof. Dr. Wulf Diepenbrock, werden die Teilnehmer des Symposiums begrüßen. Vom Kirchlichen Außenamt des Moskauer Patriarchats wird als offizielle Vertreterin Jelena Sergejevna Speranskaja, eine der besten Kennerinnen des Dialogs zwischen der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Russischen Orthodoxen Kirche, ein Grußwort und einen Vortrag halten.

    Als Vortragende sind sowohl erfahrene Dialogteilnehmer und Fachleute auf dem Gebiet der Konfessionskunde der Orthodoxen Kirchen eingeladen wie auch ein junger Kirchenhistoriker aus Moskau, der zu diesem Thema in den vergangenen Jahren beachtliche Untersuchungen vorgelegt hat. Im Anschluss an die Vorträge sowie am Schluss des Symposiums wird die Möglichkeit zur Aussprache und Diskussion gegeben.

    Im Jahr 2009 feiern die Evangelische Kirche in Deutschland und die Russische Orthodoxe Kirche gemeinsam das 50-jährige Jubiläum ihres theologischen Dialogs. Offizielle Veranstaltungen finden aus diesem Anlass am 30. November in Berlin und am 8. Dezember in Moskau statt. Auch einzelne Landeskirchen der EKD, die mit Eparchien der ROK seit Jahrzehnten eigene Kontakte pflegen, bieten Veranstaltungen, Ausstellung, Konzerte und Diskussionsforen an und feiern so die 50 Jahre des Dialogs auf der regionalen kirchlichen Ebene.

    Ansprechpartner:
    Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Goltz
    Lehrstuhl Konfessionskunde der Orthodoxen Kirchen
    Telefon: 0345 55 23030
    E-Mail: hermann.goltz@theologie.uni-halle.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Religion
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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