Die niedersächsischen Hochschulen haben 2009 im dritten Jahr in Folge bei den Studienanfängerzahlen deutlich zugelegt.
HANNOVER. Die niedersächsischen Hochschulen haben 2009 im dritten Jahr in Folge bei den Studienanfängerzahlen deutlich zugelegt. Nach den aktuellen Schnellmeldungen der Hochschulen haben sich 2009 insgesamt 29.050 Studienanfänger eingeschrieben. Das sind 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr (27.989).
Damit ist die Zahl der Studienanfänger in Niedersachsen seit dem Jahr 2006 - dem letzten Jahr vor Einführung des Hochschulpakts 2020 - um mehr als 18 Prozent angestiegen, an den staatlichen Fachhochschulen sogar um mehr als 40 Prozent.
Niedersachsen kommt damit exakt den Verpflichtungen aus dem Hochschulpakt nach. In der ersten Phase des Hochschulpakts, die sich über die Jahre 2007 bis 2010 erstreckt, stellt die Landesregierung gemeinsam mit den Hochschulen sicher, 11.210 zusätzlichen Studienanfängern ein Studium zu ermöglichen.
In 2011, dem Jahr des doppelten Abiturjahrgangs in Niedersachsen, beginnt die zweite Phase des Hochschulpakts 2020. Bundesweit soll in den Jahren 2011 bis 2015 das Potenzial von 275.000 zusätzlichen Studienanfängern ausgeschöpft werden.
In Niedersachsen sollen in den Jahren 2011 bis 2015 für insgesamt rund 35.000 zusätzliche Studienanfänger die Voraussetzungen fürs Studieren geschaffen werden.
"Damit haben wir eine hervorragende Basis für die Versorgung des doppelten Abiturjahrgangs in Niedersachsen gelegt. Gleichzeitig werden wir so den Wissenschaftsstandort Niedersachsen nachhaltig im Wettbewerb mit den anderen Ländern stärken", sagte Niedersachsens Wissenschaftsminister Stratmann.
Auch bei der Gesamtzahl der Studierenden hat Niedersachsen zugelegt: An den niedersächsischen Hochschulen sind nach den bislang eingegangenen Meldungen im Wintersemester 140.704 Studierende immatrikuliert.
Bei den von den Hochschulen gemeldeten Zahlen handelt es sich um vorläufige Angaben, da erfahrungsgemäß in den ersten Wochen des Semesters bis Jahresende in einigen Studiengängen noch weitere Meldungen vorgenommen werden.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).