Wer bin ich? Was kann ich? Und: Was will ich? Zu kaum einem anderen Zeitpunkt stellen sich diese Fragen jungen Menschen so drängend wie bei der Wahl des Studienfachs. Als eine der ersten Hochschulen in Deutschland bietet die Hochschule Niederrhein Schülerinnen und Schülern mit der Virtuellen Studienberatung dabei eine wirkungsvolle Entscheidungshilfe. Sie ist in der Testphase zunächst auf die ingenieurswissenschaftlichen Studiengänge Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Mechatronik sowie die sozialwissenschaftlichen Fächer Soziale Arbeit und Kulturpädagogik beschränkt. Anvisierter Online-Start der "HN-Navigatoren" ist der 30. November über die website www.hn-navigator.de.
Studienberaterin Kirsten Möller-Nengelken sieht in dem neuen Service eine ideale Ergänzung des Beratungsangebots der Hochschule: "Mit dem System werden Studieninteressierte in ganz Deutschland angesprochen, weit mehr, als wir persönlich vor Ort abdecken können". Zentraler Bestandteil der virtuellen Beratung ist ein Test, mit dem Studieninteressierte selbst ihre fachlichen Stärken und Schwächen einschätzen und mit den Eingangsanforderungen ihres gewünschten Studiengangs vergleichen können. "Die Sicherheit bei der Studienwahl senkt signifikant die Gefahr eines späteren Scheiterns im Studium", weiß Kirsten Möller-Nengelken. "Böse Überraschungen" im Studienalltag lassen sich so vermeiden und die Zahl der Studienabbrüche senken.
Interessierten Schülerinnen und Schülern bietet sich im Rahmen dieses webbasierten Informations- und Beratungsangebots die Möglichkeit, sich in rund 90 Minuten aktiv durch Informationen zur Berufswelt, Studienorganisation, Studienkultur, benötigte Fachkenntnisse ihres Studiengangs und viele weitere Themen zu arbeiten. Die Informationen in den einzelnen Kapiteln sind multimedial aufbereitet und machen auf spielerisch-unterhaltsame Weise die Inhalte des Studiums, aber auch das Leben am Fachbereich transparent und "erlebbar". In Videointerviews mit Studierenden und Absolventen erfahren die Interessierten "aus erster Hand", worauf es bei einem Studium an der Hochschule Niederrhein ankommt. Im Kapitel "SelfAssessment" können sich die Studieninteressierten im Vorfeld einer etwaigen Bewerbung an studiengangsnahen Aufgaben einmal selbst "ausprobieren", um festzustellen, ob sie Spaß an der Bearbeitung dieser oder ähnlicher Themenstellungen haben. Dabei erhalten sie permanente realistische Rückmeldungen zum Verhältnis zwischen Neigung und Eignung.
Nachweislich ermöglichen Auswahltests zwar grundsätzlich Hinweise auf die allgemeine Studierfähigkeit, ausschlaggebend für den Studienerfolg und die Abbruchwahrscheinlichkeit ist jedoch vielmehr die Übereinstimmung von individuellen Kompetenzen und Bedürfnissen der Studieninteressierten auf der einen und Studieninhalten und -anforderungen der Hochschule auf der anderen Seite. Aus dieser Argumentation heraus setzt die Hochschule Niederrhein mit dem virtuellen Studienberatungsangebot der "HN-Navigatoren" auf eine Erhöhung der Selbstselektionsfähigkeit.
Auch im Hinblick auf künftige doppelte Abiturjahrgänge, die neuen Möglichkeiten der papierlosen Online-Studienbewerbung und die Profilschärfung und Imagebildung der Hochschule Niederrhein, die sich die gute Betreuung der Studienbewerber und Studierenden auf die Fahnen geschrieben hat, gewinnt die virtuelle Studienberatung an Bedeutung. Bewährt sie sich in der Testphase, soll sie Schritt für Schritt auf alle mehr als 50 Studiengänge der Hochschule Niederrhein ausgeweitet werden, so Kirsten Möller-Nengelken - damit sich das Traumfach möglichst nicht als Albtraum herausstellt.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Elektrotechnik, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Maschinenbau, Pädagogik / Bildung
überregional
Studium und Lehre
Deutsch

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