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25.11.2009 10:19

Pinkwart plädiert für Versachlichung: "Bologna und Studienbeiträge sind Garanten für besseres Studium"

André Zimmermann Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

    Minister trifft sich mit Hochschulleitungen und Studierendenvertretern

    Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat dafür plädiert, die Debatte über Studium und Lehre an den Hochschulen zu versachlichen. "Ich empfehle dringend, sachlich, partnerschaftlich und seriös die Studienbedingungen weiter zu verbessern, statt sich in Grundsatzdiskussionen und Schwarzer-Peter-Spielen zu verzetteln", sagte Pinkwart. Zugleich forderte er die Hochschulen auf, ihre erheblich gewachsene Finanzkraft zu nutzen, um mehr Lehrpersonal einzustellen. Am morgigen Donnerstag trifft sich Pinkwart mit den Rektoren der Universitäten, um über weitere Verbesserungen von Studium und Lehre zu sprechen.

    Nach aktuellen Zahlen hat sich die Absolventenquote in Regelstudienzeit innerhalb der vergangenen vier Jahre in Nordrhein-Westfalen von 21,4 auf 28,1 Prozent erhöht. "Das ist auch ein Beleg für den Erfolg der Bologna-Reform", sagte Pinkwart. Die Zahl der Studienanfänger und der Absolventen steigen ebenfalls seit Jahren kontinuierlich. "Wir dürfen die Reform nicht im Grundsatz in Frage stellen, sondern wir müssen täglich hart daran arbeiten, sie besser zu machen", sagte der Minister.

    Einen wichtigen Beitrag dazu leisteten die Studierenden, so Pinkwart. "Die Hochschulen und die Landesregierung werden den intensiven Dialog mit den Studierenden fortsetzen und sich nicht von einigen Krawallmachern davon abhalten lassen", sagte er. Im Dezember trifft sich der Minister mit den Asta-Vorsitzenden der NRW-Hochschulen. "Ich begrüße jede konstruktive Anregung", sagte Pinkwart, machte jedoch zugleich klar, dass die Bologna-Reform, die Studienbeiträge und das Stipendiensystem Garanten für die Verbesserung der Studienbedingungen seien. "Wir werden unseren erfolgreichen hochschulpolitischen Kurs fortsetzen", bekräftigte er.

    Dies gelte auch für die Finanzausstattung der Hochschulen. Pinkwart: "In NRW haben die Hochschulen 600 Millionen Euro mehr als in 2005, das sind nahezu 25 Prozent mehr. Die Zeiten der Unterfinanzierung sind vorbei und werden mit dieser Landesregierung auch nicht zurückkehren." Bedingung sei allerdings, dass das zusätzliche Geld verstärkt in dauerhafte Stellen für qualifiziertes Lehrpersonal investiert werde. Außerdem werde er mit den Rektoren über Möglichkeiten beraten, Stoffdichte, Prüfungselemente, Anwesenheitslisten, Praxisnähe und Mobilität in den neuen Studiengängen zu überprüfen und dort zu korrigieren, wo es Fehlentwicklungen gebe.


    Weitere Informationen:

    http://www.innovation.nrw.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre
    Deutsch


     

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