Ein archäologischer Vortrag widmet sich der Ruinenstadt in der syrischen Wüstensteppe
Resafa-Sergiupolis gehört zu den eindrucksvollsten Ruinenstädten Syriens. Seine Geschichte lässt sich seit seiner Entstehung in römischer Zeit bis in das Mittelalter über 1200 Jahre historisch und archäologisch verfolgen. Dabei lieferten die Ausgrabungen bedeutende Erkenntnisse zur Erforschung der römischen Ostgrenze, der byzantinischen Blütezeit der Stadt als Wallfahrtsziel zum Grab des Märtyrers Sergios sowie zur frühislamischen Epoche Syriens.
Prof. Dr. Tilo Ulbert leitete das Projekt von 1975 bis 2005 und war Direktor der Abteilungen Damaskus und Madrid des Deutschen Archäologischen Instituts.
Am Dienstag, 1. Dezember, wird er im Rahmen des Archäologischen Kolloquiums der Universität Bamberg von den Ausgrabungen und den Ergebnissen berichten. Sein Vortrag "Resafa-Sergiupolis. Eine Stadt in Syrien zwischen Spätmittelalter und Antike" findet um 19.15 Uhr, am Kranen 12, in Hörsaal 201 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie
überregional
Studium und Lehre
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).