Vorträge und Dialog mit Luc Ferry und Manfred Frank
Der französische Philosoph und ehemalige Minister Luc Ferry und der Tübinger Philosoph Manfred Frank werden am Dienstag, dem 8. Dezember, um 19.30 Uhr im Audimax der Eberhard Karls Universität, Neue Aula, Geschwister-Scholl-Platz, unter dem Thema "Was kann die Philosophie angesichts der Krise tun?" Vorträge halten und einen Dialog führen. Diese öffentliche Veranstaltung findet in Kooperation der Universität mit dem Institut Culturel Franco-Allemand Tübingen und der Kulturabteilung der französischen Botschaft in Berlin statt.
Die gegenwärtige Krise kann nicht allein in wirtschaftlichen und finanziellen Begrifflichkeiten wiedergegeben werden, vielmehr ist eine grundlegende Analyse der aktuellen Situation notwendig. Die zentrale Fragestellung ist dabei die nach dem Sinn des gemeinsamen Zusammenlebens in unseren entwickelten Konsumgesellschaften. Hinter der Finanzkrise steht eine tiefere Krise, eine Sinnkrise des gemeinschaftlichen Lebens der Menschen, für deren Verständnis ein theoretischer und philosophischer Denkansatz erforderlich ist. Nur über einen solchen Umweg können neue Perspektiven und konkrete Vorschläge für die Zukunft entstehen.
Luc Ferry ist Philosoph und Professor für Politikwissenschaft. Der ehemalige französische Bildungsminister (2002 - 2004) ist gegenwärtig der Vorsitzende des "Conseil d'analyse de la société". Manfred Frank ist seit 1987 Professor für Philosophie an der Universität Tübingen. Zuvor lehrte er in Düsseldorf und Genf. Seine philosophische Forschungsarbeit ist auf den deutschen Idealismus, die Hermeneutik und das zeitgenössische französische Denken ausgerichtet.
Die Vorträge finden in deutscher und französischer Sprache mit Simultanübersetzung statt, die Diskussion in beiden Sprachen mit Übersetzung.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Philosophie / Ethik, Politik, Wirtschaft
regional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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