Die Studierenden in den beiden bislang besetzten Hörsälen des KIT haben ihre Forderungen zur Umstellung der Bachelor-Master-Studiengänge nach einem Besuch des KIT-Präsidenten Horst Hippler in einer Plenumsveranstaltung vergangene Woche konkretisiert. In Vertretung des Präsidenten hat der für Studium und Lehre zuständige Professor Jürgen Becker den Studierenden gestern eine entsprechende Stellungnahme übermittelt.
Darin heißt es: Das Präsidium hat den Forderungskatalog der Studierenden entgegengenommen und wird insgesamt mit der Bologna-Reform pragmatisch umgehen. In Zusammenarbeit mit den Fakultäten wird es sich für eine rasche Umsetzung einsetzen, soweit dies in der Macht des KIT liegt. Die angestrebten Änderungen decken sich im übrigen weitgehend mit Wünschen der TU9-Gruppe. Die TU9-Gruppe ist die Vereinigung der führenden Technischen Universitäten Deutschlands, die sich seit mehreren Jahren u.a. für eine Modifizierung der Bachelor-/Masterstudiengänge einsetzt.
Voraussetzung für ein ordnungsgemäßes Studium ist allerdings auch die Möglichkeit zur Nutzung der Hörsäle. Wegen deren Besetzung durch die streikenden Studierenden mussten in den letzten beiden Wochen mehrere Vorlesungen ausfallen, da nicht alle Lehrveranstaltungen in andere Hörsäle verlegt werden konnten.
Der Aufforderung, die beiden Hörsäle freizugeben, sind die Studierenden heute gefolgt. Ihre konstruktive, inhaltliche Arbeit setzen die Studierenden in einem anderen Hörsaal fort. Das Präsidium wird wie in der Vergangenheit den Dialog mit den streikenden Studierenden weiterführen.
Zu den übrigen Forderungen der streikenden Studierenden verweist die Pressestelle auf die Presseinformation vom 18.11.2009, in der die Haltung des Präsidiums bereits dargestellt wurde.
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung - Lehre - Innovation in einem Wissensdreieck.
Studierende des KIT übergeben ihren Forderungskatalog an Präsident Horst Hippler.
Quelle: (Foto: Sandra Göttisheim)
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Studium und Lehre
Deutsch

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