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11.12.2009 12:13

Neues Proteinforschungszentrum an der Ruhr-Universität Bochum will Früherkennung bei Krebs verbessern

André Zimmermann Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

    Innovationsministerium fördert die Aufbauphase mit mehr als 37 Millionen Euro

    Das Innovationsministerium unterstützt die Ruhr-Universität Bochum mit 37,2 Millionen Euro bei der Gründung des Europäischen Proteinforschungszentrums (Protein Research Unit Ruhr within Europe, kurz PURE). Rund 100 Forscher und praktische Mediziner werden in dem neuen Forschungszentrum daran arbeiten, Krebs möglichst frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Außerdem forscht das Institut nach schonenden Therapien gegen Alternskrankheiten wie Alzheimer und Parkinson.

    "PURE verbindet Grundlagenforschung mit konkreten Diagnose- und Therapieansätzen. Mit diesem Institut stellt die Universität Bochum erneut ihre Forschungsstärke unter Beweis", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. Nach einer Übergangszeit wird das Forschungszentrum ein Gebäude auf dem Bochumer Gesundheitscampus beziehen.

    "PURE ist flankierend zu unserem Protein Research Department ein wichtiger Baustein auf unserem Weg zur Exzellenzuniversität und eine der Brücken zwischen der Universität und dem Gesundheitscampus", sagte Prof. Dr. Elmar Weiler, Rektor der Ruhr-Universität Bochum.

    Um innovative Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zu entwickeln, beschäftigt sich das Institut mit den als Bausteine des Lebens bezeichneten Proteinen. Im Zentrum der Forschung steht die Entwicklung von so genannten Proteinbiomarkern. Unter dem Dach von PURE werden exzellente Grundlagenforscher der Universität mit erfahrenen Praktikern aus den Kliniken der Region zusammenarbeiten.

    "Wir freuen uns sehr über diese massive Unterstützung durch die Landesregierung.", sagte der Sprecher von PURE, Prof. Dr. Klaus Gerwert, Lehrstuhlinhaber für Biophysik der Universität Bochum. "Sie wird uns jetzt ermöglichen, unsere Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung schneller in den klinischen Alltag zu bringen."


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    regional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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