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27.01.2010 12:28

Die Zukunft der Energie: Algenbiotechnologin der Hochschule Anhalt wird Themenbotschafterin

Eileen Klötzer M. A. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule Anhalt (FH)

    Die Zukunft der Energie - so heißt das Thema des Wissenschaftsjahres 2010, im Zuge dessen Prof. Dr. Carola Griehl, Algenbiotechnologin der Hochschule Anhalt, Themenbotschafterin ist. Am 26. Januar 2010 wurde sie offiziell vom Bundesministerium für Bildung und Forschung dazu ernannt. Als eine von vier Themenbotschaftern in Deutschland wird sie das Thema regenerative Energien und die Zukunft der Energie gemeinsam mit renommierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft im Jahr 2010 in die Welt hinaus tragen.

    Droht der Menschheit Energieknappheit? Werden Öl- und Gasvorkommen wirklich nur noch vierzig oder fünfzig Jahre ausreichen? Bis wann lässt sich der weltweit steigende Bedarf an Energie überhaupt noch decken? Die Frage nach einer nachhaltigen Energieversorgung, die zugleich sicher, wirtschaftlich und verträglich für unsere Umwelt ist, stellt eine der zentralen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte dar. Diesem Schlüsselthema widmet sich das Wissenschaftsjahr 2010 - Die Zukunft der Energie. Im Mittelpunkt stehen die neuen Ansätze der Energieforschung weltweit und vor allem die kreative Arbeit der deutschen Forscherinnen und Forscher in diesem Bereich - quer durch die verschiedenen Fachdisziplinen.

    Energie aus Algen - dies könnte ein Ergebnis der Forschung von Prof. Dr. Carola Griehl sein. Als Leiterin des Innovationslabors Algenbiotechnologie an der Hochschule Anhalt untersucht sie das bisher wenig genutzte Potenzial der Algen als Wertstoffproduzent und Energieträger. Als photosynthetisch aktive Organismen fixieren Algen Kohlendioxid (CO2) und nutzen Sonnenlicht als Energiequelle, um Biomasse zu produzieren. Der Einsatz von Algen zur Minderung des Treibhausgases Kohlendioxid und als Alternative zu fossilen Energieträgern rückt auch angesichts des Klimawandels zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses. Um Algenbiomasse energetisch nutzen zu können, müssen kosteneffiziente Technologien entwickelt werden, die die Gewinnung hochwertiger Produkte für die Pharma- und Kosmetikindustrie mit der Energiegewinnung in Form von Biodiesel oder Biogas koppeln. Diesem Thema widmen sich auch die Wissenschaftler des Innovationslabors Algenbiotechnologie der Hochschule Anhalt.


    Weitere Informationen:

    http://www.hs-anhalt.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Energie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Personalia
    Deutsch


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