Sprache als Abenteuer

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01.02.2010 11:22

Sprache als Abenteuer

Axel Burchardt Stabsstelle Kommunikation/Pressestelle
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Universität Jena präsentiert "Linguarium" auf der Learntec vom 2.-4. Februar in Karlsruhe

    Jena (01.02.10) Englisch im Beruf, Italienisch im Urlaub, die richtige Anrede in der E-Mail: Die Bedeutung von Sprachen wächst in der globalen Wissensgesellschaft. Ihre Beherrschung wird damit zu einer Schlüsselqualifikation. Allerdings spricht ein wissenschaftlich-didaktischer Zugang nicht jeden an. Indogermanisten, Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftswissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität erschließen deshalb einen neuen Weg des informellen Lernens: Auf der Messe "Learntec", die vom 2.-4. Februar in Karlsruhe stattfindet, stellen sie ihr "Linguarium" vor. Das in dieser Zusammensetzung recht einmalige Team ist am Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" in Halle 1 (Stand F4) zu finden.

    Das "Linguarium" versteht sich als eine Plattform für alles, was mit Sprache zu tun hat, mit der Indogermanistik als Basis. Denn dieses scheinbar kleine Fach bietet viele Schnittstellen zu anderen Wissenschaften. Mit dem "Linguarium" entsteht eine Spracherlebniswelt - basierend auf aktuellem Forschungsstand. Sie setzt sich aus den Bausteinen: Edutainment, Interaktivität, Informelles Lernen, Lern- und Wissens-Plattform und Social Gaming zusammen. Vermittelt werden Themen wie Sprachbewusstsein ("Language awareness"), Dialekte, Sprachgeschichte, Schriftsysteme, Sprachmythen. Das Team von der Jenaer Universität entwickelt dazu verschiedene Angebote: Namenforschung, Einzelwortgeschichte, Sprachspiele, Vor- und Nachbereitung von Studienreisen, Weiterbildungsseminare, Workshops und vieles mehr.

    So kann dann Jung und Alt erfahren, was es mit den Runen wirklich auf sich hat, warum die einen "auf dem Apostelpferd reiten" und die anderen "per pedes die Stadt durchstreifen", was die Götter der Inder mit der germanischen Sagenwelt verbindet, was die Kelten entgegen vieler Vorurteile doch alles geschrieben haben. Indem die Aufmerksamkeit auf interessante Details gelenkt wird, werden die Sinne geschärft für die eigene genauso wie für fremde Sprachen - dies ist, so die Jenaer Wissenschaftler, Voraussetzung dafür, um heute auch sprachlich auf der Höhe der Zeit zu sein.

    Kontakt:
    Dr. Bettina Bock
    Lehrstuhl für Indogermanistik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Zwätzengasse 12, 07743 Jena
    Tel.: 03641 / 944385
    E-Mail: bettina.bock[at]uni-jena.de

    Katja Zeidler
    Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Carl-Zeiß-Str. 3, 07743 Jena
    Telefon: 03641 / 943350
    E-Mail: Katja.Zeidler[at]uni-jena.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-jena.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Informationstechnik, Sprache / Literatur
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


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