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01.07.2010 16:10

Die Hacker unter den Wissenschaftlern laden nach Bonn

Frank Luerweg Abteilung Presse und Kommunikation
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

    Am 8. und 9. Juli laden die Universität Bonn und das Fraunhofer Institut FKIE interessierte Wissenschaftler, Firmen und Security–Beauftragte zu einer Konferenz zum Thema Computersicherheit ein. International renommierte Wissenschaftler präsentieren dort die aktuellsten Forschungsergebnisse zur Frage, wie sich Computer sicherer machen lassen.

    Es ist ein ewiges Wettrüsten: Seit im Jahr 2004 die DIMVA-Konferenz ins Leben gerufen wurde, sind Computerschädlinge wie Viren oder Trojaner noch einmal deutlich raffinierter geworden. Andererseits wissen Security-Spezialisten immer besser über die Tricks und Kniffe ihrer Gegner Bescheid. „Dabei lässt sich eine gewisse Hackermentalität wohl auch bei allen Vortragenden der DIMVA erkennen“, sagt Felix Leder. Der Mitarbeiter vom Institut für Informatik der Uni Bonn organisiert den Kongress zusammen mit Dr. Marko Jahnke und Dr. Jens Tölle vom Fraunhofer FKIE.

    Das Kürzel DIMVA steht für „Detection of Intrusions and Malware & Vulnerability Assessment“, zu deutsch: „Erkennung von Eindringlingen und Schadprogrammen sowie Abschätzung, wie empfindlich ein System ist.“ Der zweite Teil des langen Namens verweist auf eine Strategie, von der ein normaler Heimanwender in der Regel gar nichts mitbekommt: die Angriffs-Prophylaxe. Denn Software-Entwickler versuchen schon vor Auslieferung ihrer Produkte, mögliche Schwachstellen zu entdecken und Sicherheitslücken zu schließen.

    Dazu bedienen sie sich so genannter „Penetrationstests“: Diese nutzen ähnliche Mittel und Methoden wie ein Hacker, um in ein System einzudringen. Auf der Tagung wird unter anderem gezeigt, wo derartige Pen-Tests ihre Grenzen haben und wo ihre Tücken liegen. Weitere Highlights sind die Vorträge von Jose Nazario (Arbor Networks), Carel van Straaten (Spamhaus) und Marc Dacier (Symantec/Eurecom), die ihre Insideransichten zu aktuellen Gefahren und Malwaretrends vorstellen.

    Parallel zur Hauptkonferenz findet traditionell der so genannte SPRING Workshop statt, der für Doktoranden und Studenten kostenlos ist. Sie können dort ihre Ergebnis und Ideen zum Thema Computersicherheit einem breiten Publikum aus Wissenschaftlern, Sicherheitsinstitutionen und Industrie vorstellen.

    Kontakt:
    Felix Leder / Dr. Marko Jahnke
    Institut für Informatik IV, Universität Bonn / Fraunhofer FKIE
    Telefon: 0228/ 2699-154, E-mail: dimva2010@fkie.fraunhofer.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Informationstechnik
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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