idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
1000. idw-Mitglied!
1000 Mitglieder
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
13.07.2010 10:21

Fünf Standorte der Energie

Julia Wandt Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Universität Konstanz

    Die erste Konstanzer „Lange Nacht der Wissenschaft“ lässt Energie und ihre Erforschung an fünf Standorten sichtbar werden.

    Die Konstanzer „Lange Nacht der Wissenschaft“ vermittelt am Samstag, 17. Juli 2010, ein ebenso wissenschaftliches wie unterhaltsames Panorama der Energie, ihrer Erforschung und ihrer Nutzung: Was genau verstehen wir unter „Energie“? Welche Formen der Energie nutzen wir und wie könnte sich eine künftige Energieversorgung gestalten? An fünf Standorten versammelt die Wissenschaftsnacht ab 18 Uhr interaktive Experimente, informative Ausstellungen, wissenschaftliche Diskussionen von Energieexperten und allem voran die Möglichkeit, Wissenschaft und aktueller Forschung persönlich zu begegnen. Gemeinsam mit der Stadt Konstanz, der Mainau GmbH, den Stadtwerken Konstanz GmbH und der Hochschule Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) Konstanz veranstaltet die Universität Konstanz die wissenschaftliche Großveranstaltung. Die „Lange Nacht der Wissenschaft“ ist ein Höhepunkt des Konstanzer Wissenschaftsprogramms „grenzenlos denken“; die Schirmherrschaft trägt Professor Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

    Die Spannweite des Themas Energie findet ihren Ausdruck in den fünf charakteristischen Standorten der Wissenschaftsnacht. In den Laboren und Hörsälen der HTWG und Universität Konstanz, an Bord der städtischen Bildungsfähre im Konstanzer Hafen, auf der Insel Mainau wie auch auf dem Gelände der Stadtwerke Konstanz: An all diesen Orten gestaltet sich in Ausstellungen, Vorträgen und Wissenschaftsshows ein vielperspektivisches und kurzweiliges Porträt der Energie, in dem sich Forschung und Alltagsleben verknüpfen. Das wissenschaftliche Programm ist mit einem Schwerpunkt für Kinder und Jugendliche konzipiert; ein buntes Rahmenprogramm, Kinderbetreuung und kulinarische Entdeckungen runden das Angebot ab. Alle Veranstaltungen sind kostenlos; ein unentgeltlicher Service der Stadtwerke Konstanz GmbH ermöglicht es allen Besuchern, in Bussen schnell zwischen den Standorten zu pendeln und sich ihr eigenes Programm zusammenzustellen.

    Ein Höhepunkt der „Langen Nacht der Wissenschaft“ wird die Podiumsdiskussion „Energie im Wandel“ ab 19 Uhr im Audimax der Universität Konstanz sein. Der Spezialist für erneuerbare Energie Joachim Nitsch von der Universität Stuttgart, Gotelind Alber, Consultant bei Sustainable Energy and Climate Policy und Unternehmensvertreter Winfried Hoffmann von Applied Materials Inc., dem weltgrößten Anbieter von Halbleitertechnik, werden in der 90minütigen Debatte die Energieszenarien aus der Sicht von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ausbreiten. Ein literarischer Blickwinkel auf das Thema Energie vermittelt der Literarische Salon „Energie und Dichtkunst“ ab 21 Uhr in der Studiobühne der Universität Konstanz. Der Ägyptologe und Kulturwissenschaftler Jan Assmann, Barbara Basting, Leiterin der Kultur-Redaktion beim Schweizer Radiosender DRS 2 in Basel, Ulrich Raulff, Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach, und die Konstanzer Regisseurin und Kabarettistin Hilde Schneider verlesen darin Texte, die – wie im Fall eines altägyptischen Papyrus’ – teils in überraschendem Bezug zum Thema Energie stehen.

    Die Stadt Konstanz stellt auf ihrer Bildungsfähre das innovative Konzept „Energy Island“ vor. Die ausgemusterte Fähre „Fritz Arnold“ soll darin zu einer emissionsfreien, schwimmenden Forschungsplattform zum Thema erneuerbarer Energien umgestaltet werden.

    In der HTWG werden am Seerheincampus wesentliche Zukunftsfragen zur Energie in einem Vortragsprogramm thematisiert: Ist der Verbrennungsmotor ein Relikt? Welche Solarpotentiale haben unsere Städte? Wie bekämpft man kriminelle Energie in Wirtschaftsunternehmen?

    Wie aus Hochspannung Haushaltsstrom wird und dieser in die Steckdose kommt, machen die Stadtwerke Konstanz in einem Umspannwerk auf ihrem Gelände erlebbar.

    Ab 23 Uhr geht das wissenschaftliche Programm der „Langen Nacht der Wissenschaft“ in ein gemeinsames Fest auf der Insel Mainau über. Die Mainau GmbH öffnet ihren Schlossgarten bei Nacht und lädt alle Nachtschwärmer auch unabhängig von dem wissenschaftlichen Programm zu einem gemeinsamen Ausklang ein. Bereits ab 21 Uhr finden auf der Mainau Wissenschaftsshows der besonderen Art statt. Die Förderung der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee macht es jedermann möglich, die Insel Mainau während der „Langen Nacht der Wissenschaft“ und auch während des Abschlussfestes kostenlos zu besuchen.

    Die Konstanzer „Lange Nacht der Wissenschaft“ wurde von der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee initiiert. Der Schwerpunkt „Energie“ steht in thematischem Bezug zur Ausstellung „Entdeckungen 2010: Energie“. Diese Ausstellung wird von der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee in Zusammenarbeit mit der Mainau GmbH organisiert und findet im Rahmen des Wissenschaftsjahres bis August 2010 auf der Blumeninsel statt. Die Wissenschaftsnacht wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das 2010 zum Wissenschaftsjahr „Die Zukunft der Energie“ ausgerufen hat.

    Ausführliche Informationen, unter anderem das vollständige Programm (zum Download und Ausdrucken), finden Sie im Internet unter http://www.konstanzer-wissenschaftsnacht.de

    Kontakt:
    Universität Konstanz
    Kommunikation und Marketing
    Universitätsstraße 10
    78464 Konstanz
    Telefon: 07531 / 88-3603
    E-Mail: kum@uni-konstanz.de
    Internet: http://www.konstanzer-wissenschaftsnacht.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Energie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).