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29.07.2010 08:09

Die Erde im Visier

Diplom Geophysiker Simon Schneider Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Koordinierungsbüro Geotechnologien

    Sonderausstellung zur Beobachtung des Systems Erde aus dem Weltraum im Museum Mensch und Natur, München, 27. Juli 2010 bis 9. Januar 2011

    Satelliten haben sowohl unsere Vorstellung von der Erde als auch unser tägliches Leben in den letzten Jahrzehnten in vielerlei Hinsicht revolutioniert. Der „Blick von außen“ hat uns die Einzigartigkeit und Schönheit unseres Heimatplaneten, aber auch seine Begrenztheit und Verletzlichkeit auf eindrucksvolle Weise vor Augen geführt. In vielen Bereichen sind Satelliten in unseren Alltag integriert: so kommunizieren wir ganz selbstverständlich über Satelliten, sie helfen uns beim Autofahren oder Wandern, den richtigen Weg zu finden, wir nutzen aber auch ihre Bilder, um unseren Urlaubsort auszusuchen.

    Vor allem aber sind Satelliten unverzichtbare Werkzeuge der Wissenschaft, um die Prozesse auf der Erde und in der Atmosphäre besser zu verstehen, langfristige Entwicklungen zu analysieren und Probleme zu erkennen. Hunderte Satelliten umkreisen die Erde und sammeln mit ihren hochpräzisen Sensoren Daten, die helfen das Wetter vorherzusagen, erste Anzeichen des Klimawandels zu erfassen, die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten zu erkunden oder die Bewegungen der Erdplatten zu registrieren. Durch den Blick aus dem Weltraum ist es möglich, die Erde global zu erfassen und gleichzeitig durch Wiederholungsmessungen Zeitreihen aufzubauen, aus denen Veränderungen in diesem hochkomplexen System erkennbar werden. So ist der „Human Footprint“, der Abdruck, den der Mensch auf seinem Heimatplaneten hinterlässt, eindrucksvoller Bestandteil der Ausstellung „Die Erde im Visier“.

    Die Ausstellung informiert über Forschungssatelliten und deren Möglichkeiten, erklärt die Technik hinter den Erkenntnissen und zeigt zukünftige Chancen dieser Technologie. Vor allem aber will sie zeigen, dass Satelliten einen wichtigen Beitrag leisten, unsere Umwelt zu schützen, Ressourcen effektiver und schonender zu nutzen und Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen. Das Forschungs- und Entwicklungsprogramm GEOTECHNOLOGIEN, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), sowie das Museum Mensch und Natur in München haben daher faszinierende Bilder, interaktive Exponate und ausführliche Informationen zu einer ebenso informativen wie unterhaltsamen Ausstellung über die Erforschung des Systems Erde aus dem All zusammengetragen.

    Ab dem 27. Juli 2010 präsentiert das Münchener Museum Mensch und Natur „Die Erde im Visier“ auf 250 m² Ausstellungsfläche. Ab Februar 2011 wird die Ausstellung dann unter anderem im Staatlichen Museum für Naturkunde in Karlsruhe, der Sternwarte in Bochum und an weiteren Standorten in ganz Deutschland zu sehen sein.


    Weitere Informationen:

    http://www.die-erde-im-visier.de
    http://www.geotechnologien.de
    http://www.musmn.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geowissenschaften, Gesellschaft, Meer / Klima, Physik / Astronomie, Umwelt / Ökologie
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


    Guelb er Richat - die Richat-Struktur in der Wüste Mauretaniens dient Astronauten gerne zur Orientierung


    Zum Download

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    GOCE - Der Satellit zur Vermessung der Erdschwerer und der Ozeanströmung (Gravity Field and Steady-State Ocean Circulation Explorer) umrundet die Erde seit März 2009


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