Sie sind wissenschaftliche Pioniere und haben in der Katholischen Theologie Neuland betreten: die Juniorprofessorinnen und -professoren des Fachs, die an deutschen Universitäten forschen und lehren. Ihr Status birgt große Chancen, wirft aber auch neue Fragen auf – zum Beispiel mit Blick auf die Habilitation oder kirchliche Anforderungen an die jungen Theologinnen und Theologen. Am 1. und 2. Oktober findet daher im Bischöflichen Priesterseminar Bochum (Kollegstr. 10, 44801 Bochum) der erste bundesweite Erfahrungsaustausch der Juniorprofessoren statt.
Bochum, 28.9.2010
Nr. 302
Juniorprofessoren kommen zur Ruhr
RUB-Tagung für Nachwuchswissenschaftler in der Katholischen Theologie
Fragen – Fallstricke – Forschungsanträge: Erfahrungsaustausch der „Pioniere“
Sie sind wissenschaftliche Pioniere und haben in der Katholischen Theologie Neuland betreten: die Juniorprofessorinnen und -professoren des Fachs, die an deutschen Universitäten forschen und lehren. Ihr Status birgt große Chancen, wirft aber auch neue Fragen auf – zum Beispiel mit Blick auf die Habilitation oder kirchliche Anforderungen an die jungen Theologinnen und Theologen. Am 1. und 2. Oktober findet daher im Bischöflichen Priesterseminar Bochum (Kollegstr. 10, 44801 Bochum) der erste bundesweite Erfahrungsaustausch der Juniorprofessoren statt, gefördert von der Deutschen Bischofskonferenz. Veranstalter der Tagung ist der Bochumer Juniorprofessor für Philosophisch-Theologische Grenzfragen und Leiter der Emmy-Noether-Nachwuchsforschergruppe „Infinitas Dei“ an der RUB, Prof. Dr. Dr. Christian Tapp.
Programm im Internet
Das Programm und weitere Informationen zur Tagung stehen im Internet unter
http://www.ruhr-uni-bochum.de/ph-th/
Juniorprofessoren im Spannungsfeld
Zehn der zwölf deutschen Juniorprofessorinnen und -professoren für Katholische Theologie nutzen die Zusammenkunft in Bochum zum Austausch untereinander wie auch zum Dialog mit Institutionen wie der Deutschen Bischofskonferenz, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Katholisch-Theologischen Fakultätentag. „Die Nachwuchswissenschaftler bewegen sich in einem Spannungsfeld, in dem es darum geht, so verschiedene Faktoren wie wissenschaftliche Karriere, Familie, Kirchentreue, Lehrerfahrung und Forschungsleistung unter einen Hut zu bekommen. Zwar ist man schon Professor – mit (fast) allen Rechten und Pflichten –, kann aber noch nicht gesichert leben und arbeiten“, so Prof. Tapp. Die Themen reichen von kirchlichen Anforderungen über Evaluationsprozesse, Bewerbungschancen und die „Habilfrage“ bis zu Förderanträgen und Drittmitteleinwerbung.
Von Erfahrung profitieren
Referenten und Gäste sind der Kirchenrechtler P. Dr. Rafael Rieger, der für Theologien zuständige Programmdirektor der DFG, Dr. Achim Haag, sowie der Leiter des Referats Wissenschaft und Hochschule der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Burkhard van Schewick, und der Vorsitzende des Katholisch-Theologischen Fakultätentags, Prof. Dr. Michael Gabel aus Erfurt. Sie informieren unter anderem über Fördermöglichkeiten und -programme, Evaluationsverfahren, kirchenrechtliche Aspekte, aber auch über Lehrplanung und Berufungschancen. „Die Juniorprofessoren können von den Erfahrungen der Älteren profitieren“, sagt Prof. Tapp, „und die Älteren können die Jüngeren davor bewahren, in dieselben Fallen zu laufen wie sie selbst einst.“
Weitere Informationen
Prof. Dr. Dr. Christian Tapp, Katholisch-Theologische Fakultät der RUB, Tel. 0234/32-29387, E-Mail: ph-th@rub.de
Redaktion: Jens Wylkop
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Pädagogik / Bildung, Philosophie / Ethik, Religion
überregional
Wissenschaftliche Tagungen, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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