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18.10.2010 16:45

Talente tüftelten an Fraunhofer-Forschungsfragen

Katrin Berkler Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS

    Die "Talent-School" am Fraunhofer-Instituts­zentrum Schloss Birlinghoven eröffnete 35 Schülern aus der Region Bonn-Rhein-Sieg einen Einblick in wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Mathematik und Informatik.

    SANKT AUGUSTIN. Wie berechnet man das Wetter von morgen? Und wie findet man Zusammenhänge in Millionen von Datensätzen? – Nur zwei Fragen unter vielen, mit denen sich Forscher am Fraunhofer-Institutszentrum Schloss Birlinghoven befassen. 35 Schülerinnen und Schüler erhielten vom 14. bis 16. Oktober 2010 in drei Workshops exklusive Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Arbeiten der Mathematik und Informatik. Sie hatten sich als Teilnehmer der "Fraunhofer-Talent-School" beworben und wurden ausgewählt. Auf der Abschlussveranstaltung am Samstag, 16. Oktober im Schloss Birlinghoven präsentierten die Jugendlichen ihre Forschungsergebnisse.

    Im Workshop "Web Intelligence" erfuhren die jungen Talente mehr über "Data Mining", eine Methode um Daten, etwa im Internet, automatisch zu erschließen und neue Zusammenhänge herzustellen. Dazu analysierten sie unter anderem YouTube-Videos auf steigende und fallende Popularität und erstellten eine Simulation, die die Ausbreitung der Videos im Internet nachbildet.
    "Social Media und Surface Computing" lautete der Titel des zweiten Workshops, in dem die Jugendlichen eine Anwendung für einen Multi-Touch-Tisch programmierten. Es entstand ein Memory-Kartenspiel, das Bilder aus sozialen Netzwerken benutzt.
    Im Kurs "Große Gleichungssysteme" ging es um schnelle Lösungsverfahren für Gleichungen mit Millionen von Unbekannten, wie sie etwa bei der Wetter- und Klimavorhersage vorkommen. In Teams konnten die Jugendlichen verschiedene mathematische Verfahren praktisch erproben.

    Mit den Fraunhofer-Talent-Schools sollen junge Talente gefördert und ihr technisches Interesse geweckt werden. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der neunten bis dreizehnten Jahrgangsstufe. Damit die Forscher in spe auch nach ihrer Teilnahme an den in ganz Deutschland angebotenen Talent-Schools untereinander und mit Fraunhofer verbunden bleiben, bietet die Fraunhofer-Gesellschaft das Internetportal "my Talent" an. Das Portal steht auch Jugendlichen offen, die noch nicht an einer Talent-School teilgenommen haben, sich aber für MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) interessieren.

    Die Fraunhofer-Gesellschaft will mit ihren Nachwuchsförderprogrammen Talent-School, Talent Take Off und Junior Akademie vor allem das Interesse von Schülerinnen und Studentinnen an MINT-Berufen steigern. Dazu kooperiert sie mit der Deutschen Telekom Stiftung und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, um Jugendlichen einen Einblick in wissenschaftliche Berufe zu ermöglichen und sie von der Mittelstufe bis ins Studium hinein zu fördern. Die Deutsche Telekom Stiftung und die Fraunhofer-Gesellschaft verzahnen ihre Programme "Junior-Ingenieur-Akademie", die sich an Schüler der Mittelstufe richtet, und "Fraunhofer-Talent-School", die sich an Oberstufenschüler wendet, miteinander.


    Weitere Informationen:

    http://www.izb.fraunhofer.de/talentschool.html
    http://www.fraunhofer.de/jobs-karriere/Nachwuchsfoerderung


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Informationstechnik, Mathematik, Pädagogik / Bildung
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Schule und Wissenschaft
    Deutsch


    35 Schülerinnen und Schüler arbeiteten drei Tage lang mit Fraunhofer-Wissenschaftlern an Forschungsfragen aus Informatik und Mathematik.


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    In den Talent-School-Workshops haben die Jugendlichen im Team eigene Lösungsansätze entwickelt.


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