idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
19.10.2010 10:27

eSciDoc Days 2010 in Kopenhagen

Rüdiger Mack Stabsabteilung Kommunikation
Fachinformationszentrum Karlsruhe

    FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur und Max-Planck-Gesellschaft (MPG) laden ein / Vorstellung der Infrastruktur und Applikationen von eSciDoc / Anwender berichten über ihre Erfahrungen

    Karlsruhe, Oktober 2010 – Am 16. und 17. November 2010 finden in der Royal Library in Kopenhagen, Dänemark, die dritten eSciDoc Days statt. Veranstalter sind FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur und die Max-Planck-Gesellschaft – Max Planck Digital Library (MPDL), die in einer strategischen Partnerschaft eine Open Source eResearch-Infrastruktur für netzbasiertes wissenschaftliches Arbeiten in einem multidisziplinären Umfeld entwickeln. Dabei unterstützt eSciDoc den Informationsfluss im gesamten wissenschaftlichen Wertschöpfungsprozess, von der ersten Idee über Experimente, Datenanalyse und -auswertung bis hin zur Publikation der Ergebnisse.

    Die positive Resonanz auf eSciDoc, insbesondere auch aus dem internationalen Umfeld, zeigt sich in der wachsenden Anzahl von Nutzern, die die eSciDoc-Software einsetzen und darauf basierende Applikationen entwickeln. Auf den diesjährigen eSciDoc Days werden bereits existierende Anwendungen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen präsentiert. Praxis-orientierte Vorträge und Workshops geben den Teilnehmern einen umfassenden Überblick über eSciDoc und seine Einsatzmöglichkeiten. Die Teilnehmer können sich in Tutorien mit der Installation der eSciDoc-Infrastruktur oder der Entwicklung von eSciDoc-Anwendungen vertraut machen und gemeinsam mit FIZ Karlsruhe und der MPDL über mögliche Weiterentwicklungen diskutieren.

    Die Keynote Speaker bei den diesjährigen eSciDoc Days geben einen Überblick zu den aktuellen Entwicklungen im Bereich der wissenschaftlichen Kommunikation: Birte Christensen-Dalsgaard von der Universität Kopenhagen mit ihrem Vortrag „The change of scholarly communication - and some consequences“ und Dr. Laurent Romary, INRIA & HUB-IDSL, mit dem Thema „Outlining a scholarly workbench - publication and data as a continuum”.

    Das Programm der eSciDoc Days 2010 ist unter https://www.escidoc.org/ abrufbar; Anmeldungen sind bis zum 22. Oktober 2010 möglich.

    Über eSciDoc
    eSciDoc wurde im Rahmen der e-Science-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) als gemeinsames Projekt von FIZ Karlsruhe und der Max Planck Digital Library (MPDL) bis 2009 gefördert. Danach haben die Partner das Projekt für die interessierte Fachwelt geöffnet und gleichzeitig in einem Memorandum of Understandig ihre weitere Kooperation und die Fortentwicklung der Software vereinbart. Die gesamte eSciDoc-Software ist als Open Source unter der Common Development and Distribution License (CCDL) verfügbar.

    Über FIZ Karlsruhe
    FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im öffentlichen Auftrag weltweit publizierte wissenschaftliche Information zugänglich macht und entsprechende Dienstleistungen zur Verfügung stellt. FIZ Karlsruhe hat die Aufgabe, den nationalen und internationalen Wissenstransfer und die Innovationsförderung zu unterstützen. Die Geschäftsfelder sind:
    • STN International – der weltweit führende Online-Service für wissenschaftlich-technische Forschungs- und Patentinformation
    • KnowEsis – innovative e-Science-Solutions zur disziplinunabhängigen Unterstützung des gesamten Forschungsprozesses
    • Datenbanken und Informationsdienste – Datenbanken und Wissenschaftsportale in den Fachgebieten Energie, Mathematik und Informatik, Kristallografie und Chemie.

    FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V., kurz „Leibniz-Gemeinschaft“, unter deren Dach 86 Einrichtungen vereint sind, die Forschung betreiben oder wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen.

    Über die Max Planck Digital Library
    Die Max Planck Digital Library (MPDL) ist eine Serviceeinrichtung innerhalb der Max Planck Gesellschaft. Ziel der MPDL ist die Entwicklung einer zeitgemäßen elektronischen Infrastruktur für die Versorgung der Wissenschaftler mit Informationen, die langfristig sichere Speicherung von Daten, die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen unter Berücksichtigung der Prinzipien des Open Access und die digital gestützte, netbasierte wissenschaftliche Forschung und Zusammenarbeit.
    Die MPDL ist folgenden Aufgaben gewidmet:
    • Die Grundversorgung der Max Planck Institute mit elektronischen Publikationen und Publikationsdatenbanken.
    • Die Unterstützung der Max Planck Institute bei der Schaffung digitaler und netzbasierter Forschungsumgebungen.
    • Die Bereitstellung eines Repositories für Publikationen aus den Max Planck Instituten sowie gegebenenfalls die Unterstützung der Institute bei der digitalen Aufbereitung von wissenschaftlichen Rohdaten.
    • Die Unterstützung des Präsidenten der Max Planck Gesellschaft im Rahmen der Open Access Policy der Max Planck Gesellschaft und angrenzender wissenschaftspolitischer Aufgaben.

    Kontakt:
    FIZ Karlsruhe

    Rüdiger Mack (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
    Tel.07247/808-513
    Ruediger.Mack@fiz-karlsruhe.de

    FIZ Karlsruhe
    Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
    76344 Eggenstein-Leopoldshafen
    www.fiz-karlsruhe.de

    Max Planck Digital Library

    Dr. Monika Nißlein (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
    Tel. 089/38602-230
    nisslein@mpdl.mpg.de

    Max Planck Digital Library
    Amalienstraße 33
    80799 München
    www.mpdl.mpg.de


    Weitere Informationen:

    http://www.escidoc.org
    http://www.fiz-karlsruhe.de
    http://www.mpdl.mpg.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).