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10.11.2010 17:30

„Science on Tour Lausitz“ in internationalem Forschungsprojekt

Ralf-Peter Witzmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule Lausitz (FH)

    Das Nachwuchsförderprogramm „Science on Tour Lausitz“ der Hochschule Lausitz (FH) mit seinem rollenden Exploratorium wurde für die Teilnahme am internationalen Forschungsprojekt „kidsINNScience“ ausgewählt. Einige Versuche aus der Lausitz werden Schüler in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana testen.

    „KidsINNscience“ ist ein Forschungsprojekt mit zehn internationalen Forschungseinrichtungen in Europa und Lateinamerika. Das EU-Projekt innerhalb des 7. Europäischen Rahmenprogramms zielt darauf ab, innovative Ansätze für die Vermittlung naturwissenschaftlicher Kenntnisse an Schulen zu ermitteln und zu fördern, diese anzupassen und Innovationsstrategien in den acht teilnehmenden europäischen und zwei lateinamerikanischen Ländern zu entwickeln.

    Die Koordination der Studie, hat das Österreichische Ökologie Institut inne. Partner in Deutschland ist die Freie Universität Berlin. Robert Lorenz vom Institut Futur koordiniert „KidsINNscience“ im Auftrag der Universität für Deutschland. Nur wenn eine innovative Methode für den naturwissenschaftlichen Unterricht von mehreren Seiten empfohlen wird, kommt sie in die engere Auswahl für das Forschungsprojekt. „Das Projekt der Hochschule Lausitz wurde uns von Lehrern empfohlen, die mit ihren Schülern an dessen Experimenten teilnahmen. Zudem war es Inhalt von Studien, zum Beispiel einer Studie der Technologie Stiftung Brandenburg“, erklärt der Wissenschaftler. Dies war ausschlaggebend, um „Science on Tour Lausitz“ als eines der wenigen deutschen Projekte in das Dachprojekt „KidsINNScience“ aufzunehmen. Ebenso wurde von anderen Hochschulen auf „Science on Tour Lausitz“ hingewiesen. Insgesamt finden nur acht bis zehn Projekte je Land Berücksichtigung.

    Projekt der Hochschule Lausitz für zwei Feldversuche ausgewählt

    Bei „KidsINNScience“ werden Projektidee und -umsetzung detailliert ausgewertet. Daneben gibt es mehrere Feldversuche. Die Hochschule Lausitz ist mit „Science on Tour Lausitz“ gleich für zwei solcher Feldversuche ausgewählt worden. Zum einen werden einzelne Versuche des Wissenschaftsbusses akribisch dokumentiert, die Materialien zusammengestellt – und dann an Schulen in Ljubljana (Slowenien) getestet. Zum anderen gibt es ein ähnliches Projekt in der Schweiz, zu dem mögliche Synergieeffekte ausgelotet werden. Die Schweizer Wissenschaftler von „mobiLLab“ – einem Projekt der Metrohm Stiftung und der Pädagogischen Hochschule des Kantons St. Gallen werden Experimente für den Test an deutschen Schulen in die Lausitz senden.

    „Science on Tour Lausitz“ ist ein Projekt der Hochschule Lausitz (FH) mit den Studienorten Senftenberg und Cottbus und wird durch den Europäischen Sozialfonds, die Bundesagentur für Arbeit und das Land Brandenburg gefördert. Das mobile Bildungsprojekt richtet sich vor allem an Schüler der 10. bis 13. Klassen und möchte den Schülern handlungsorientiert und praxisnah Wissenschaft und Technik nahe bringen. In den Schülerkursen wird in Kleingruppen selbständig unter fachkundiger Anleitung von Wissenschaftlern und studentischen Tutoren experimentiert. Hierbei geben die studentischen Tutoren nicht nur praktische Tipps, sondern berichten auch über ein Studium an der Hochschule Lausitz und das studentische Leben. Alle Angebote von Science on Tour Lausitz sind kostenfrei.

    Die Hochschule Lausitz entwickelte in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe transportabler Experimente von der DNA-Isolierung aus Früchten über die Paracetamolsynthese bis zum Bau einer Farbstoffsolarzelle, die mit dem Wissenschaftsbus „Science on Tour Lausitz“ an Schulen im Land Brandenburg durchgeführt werden. Das Team von „Science on Tour Lausitz“ bringt alles mit, was für die Experimente wichtig ist, und gestaltet den naturwissenschaftlichen Unterricht an den Schulen. „Wir bringen so die Wissenschaft in die Klassenräume“, sagt Kathrin Erdmann vom Studierendenmarketing der Hochschule. Sie freut sich sehr, dass „Science on Tour Lausitz“ nun auch Bestandteil internationaler Forschungen ist.

    Ergebnis des internationalen Forschungsprojektes „KidsINNScience“ wird ein Katalog innovativer internationaler Methoden zur Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte sein. Jede Feldstudie wird evaluiert und bewertet – daraus werden Schlüsse für die Verbesserung des naturwissenschaftlichen Unterrichts gezogen. (JW/RPW)

    Weitere Informationen: Hochschule Lausitz (FH), Science on Tour Lausitz, Sebastian Hänsel, Telefon: 03573 85-336 oder per E-Mail: scienceontour@hs-lausitz.de, im Internet: http://www.scienceontourlausitz.de.


    Bilder

    Das mobile Bildungsprojekt „Science on Tour Lausitz“ der Hochschule Lausitz bringt Schülerinnen und Schülern Wissenschaft und Technik nahe. Es wurde für das internationale Forschungsprojekt  der EU „KidsINNScience“ ausgewählt, in dessen Rahmen einige Versuche aus der Lausitz  sogar in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana getestet werden.
    Das mobile Bildungsprojekt „Science on Tour Lausitz“ der Hochschule Lausitz bringt Schülerinnen und ...
    Quelle: Foto: Steffen Rasche


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungsprojekte, Schule und Wissenschaft
    Deutsch


     

    Das mobile Bildungsprojekt „Science on Tour Lausitz“ der Hochschule Lausitz bringt Schülerinnen und Schülern Wissenschaft und Technik nahe. Es wurde für das internationale Forschungsprojekt der EU „KidsINNScience“ ausgewählt, in dessen Rahmen einige Versuche aus der Lausitz sogar in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana getestet werden.


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