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19.11.2010 09:43

Erste UAMR-Professur: Prof. Dr. Claus M. Schneider

Beate Kostka Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsallianz Metropole Ruhr

    Grenzen zu überschreiten ist sein Metier: der renommierte Physiker Prof. Dr. Claus M. Schneider ist der erste Wissenschaftler, der eine UAMR-Professur übernimmt und damit hochschulübergreifend in der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) der Universitäten Bochum (RUB), Duisburg-Essen (UDE) und der Technischen Universität Dortmund engagiert ist.

    Prof. Dr. Michael Farle, UDE-Prorektor und stellvertretender Sprecher des RUB/UDE-Sonderforschungsbereichs 491: „Dies ist eine gemeinsame Initiative aus dem Kreis der UAMR-Forschungsprorektoren. So können alle beteiligten Universitäten vom enormen Sachverstand Schneiders profitieren und noch intensiver als bisher zusammenarbeiten.“ Mit der Berufung zum UAMR-Professor sei es zudem gelungen, seinen Ruf an die RWTH Aachen abzuwehren. „Wir hoffen, dass diese erste UAMR-Professur als Signal für das Zusammenwachsen der forschungsstarken UAMR-Universitäten in der Wissenschaftsmetropole Ruhr verstanden wird und dazu motiviert, weitere UAMR-Professuren zu etablieren“, so Farle.

    Magnetische Eigenschaften von Schichtsystemen

    Prof. Dr. Claus M. Schneider lehrt und forscht seit 2004 als Professor an der UDE-Fakultät für Physik im Bereich Experimentalphysik und Elektronische Eigenschaften. Er ist Mitglied des gemeinsamen Sonderforschungsbereichs 491 der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen zum Thema „Magnetische Heteroschichten: Spinstruktur und Spintransport“ (Sprecher Prof. Dr. Hartmut Zabel, Ruhr-Universität) und Direktor am Institut für Festkörperforschung des Forschungszentrums Jülich.

    Im Mittelpunkt seiner Arbeiten stehen die elektronischen und magnetischen Eigenschaften von Schichtsystemen und Nanostrukturen und deren Eignung für die Informations- und Nanotechnologie. Mit internationalen Partnern entwickelt er zum Beispiel neue, quantitative Techniken der Spektroskopie und Nanoskopie mit Elektronen. Für seine Forschung nutzt Schneider zudem hochintensive Röntgenstrahlung, sogenannte Synchrotronstrahlung. Dazu kooperiert seine Arbeitsgruppe bereits seit mehreren Jahren mit der Synchrotronstrahlungs-quelle DELTA auf dem Campus der TU Dortmund.

    Erst kürzlich wurde Schneider für seine wissenschaftlichen Arbeiten und Verdienste um die französisch-deutsche Wissenschaftskooperation mit dem renommierten Gay-Lussac-Humboldt-Preis ausgezeichnet. Die mit 25.000 Euro dotierte Ehrung wird jährlich vom französischen Ministerium für Bildung und Forschung sowie der Alexander von Humboldt-Stiftung an jeweils vier bis fünf deutsche und französische Wissenschaftler aus allen Forschungsdisziplinen vergeben.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Ein Foto von Prof. Dr. Claus M. Schneider (Fotonachweis: Forschungszentrum Jülich) stellen wir Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung:
    http://www.uni-due.de/de/presse/pi_fotos.php

    Weitere Informationen:
    • Prof. Dr. Michael Farle, Tel. 0203/379-2075, michael.farle@uni-due.de
    • Prof. Claus M. Schneider, Tel. 02461/61-4428, c.m.schneider@fz-juelich.de
    Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430
    Weitere Informationen: Dr. Hans Stallmann, Koordinator Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), T. 0234/32-27892, hans.stallmann@uamr.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Physik / Astronomie
    überregional
    Kooperationen, Personalia
    Deutsch


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