Sparkassenstiftung Ostalb zeichnet „Experiment Abfallprodukt“ aus
Philipp Fürstenhöfer und Matthias Borowski sind für ihre Bachelorarbeit „Experiment Abfallprodukt“ mit dem Hochschulpreis 2010 der Sparkassenstiftung Ostalb ausgezeichnet worden. Mit ihrem Designprojekt über das Verhältnis von Wegwerfen und Entwerfen greifen die beiden jungen Produktgestalter auf hellsichtige Weise in die aktuelle Debatte um eine verantwortungsvolle Ressourcenpolitik ein.
Dabei hinterfragen sie den Umgang mit neu und alt, mit brauchbar und unbrauchbar und stellen fest, dass Müll und Abfall oft lediglich ein falsches Material zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Im Produktionsalltag etlicher Unternehmen in der Region Ost-Württemberg fallen täglich hochwertige Restmaterialien an, die nicht weiter verwertet werden können und daher entsorgt werden müssen. Philipp Fürstenhöfer und Matthias Borowski nutzen diese ungenutzten Ressourcen als Ausgangspunkt für ihren Gestaltungs- und Produktentwicklungs-prozess. Nach einer fundierten Analyse der Thematik „Vom Müll zum Wertstoff” entwickelten die beiden eine Variation von acht unterschiedlichen Möbelobjekten, die exemplarisch und erfindungsreich die „Umwertung der Werte” und die Rolle des Designs bei der Wertschöpfung von Produkten zeigen.
Der Hochschulpreis der Sparkassenstiftung Ostalb wird jährlich an maximal drei herausragende Projekte der regionalen Hochschulen vergeben und ist jeweils mit 1.500 Euro dotiert.
Die Bachelorarbeit aus dem Sommer 2010 wurden von den HfG-Professoren Matthias Held und Gabriele N. Reichert betreut.
Experiment Abfallprodukt
Quelle: HfG Schwäbisch Gmünd
Experiment Abfallprodukt
Quelle: HfG Schwäbisch Gmünd
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Kunst / Design
regional
Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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