Konzepte gegen den Frequenzkollaps

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29.04.2011 15:11

Konzepte gegen den Frequenzkollaps

Thomas von Salzen Pressestelle
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

    Symposium zur nächsten Generation intelligenter Funksysteme

    An der RWTH Aachen treffen sich vom 4. bis 6. Mai führende Wissenschaftler sowie Vertreter aus Industrie und Politik, um über die Fortschritte der nächsten Generation intelligenter Funksysteme und drohende Engpässe im Frequenzspektrum zu debattieren.
    Mobilfunk, Radio, TV, Fernsteuerungen, Richtfunk – diese und viele weitere Funktechnologien benötigen Platz im Frequenzspektrum. Doch dieser Platz ist knapp und begehrt, wie Versteigerungen von Mobilfunkfrequenzen zeigen. Engpässe sind ein Problem, das die meisten Industrieländer betrifft und bereits zu einer Verlangsamung der technologischen Entwicklung und einem Anstieg von Lizenzkosten geführt hat. Mehrere hundert Fachleute aus Wissenschaft, Industrie und Politik aus aller Welt diskutieren vom 4. bis 6. Mai in Aachen, wie das knappe Frequenzspektrum effizienter genutzt werden kann, etwa durch drahtlose Geräte mit höherer Intelligenz. Das „IEEE Symposium on New Frontiers in Dynamic Spectrum Access Networks“ (DySPAN) wird durch die IEEE Communications Society in Zusammenarbeit mit dem Institut für Vernetzte Systeme und dem Exzellenzcluster UMIC der RWTH Aachen organisiert.
    Einer der Hauptredner auf der Konferenz ist Prof. Douglas Sicker, Chief Technology Officer der US-amerikanischen Frequenzregulierungsbehörde FCC. Ebenfalls teilnehmen wird Prof. Jon Peha, stellvertretender Direktor des White House Office of Science and Technology Policy, das den US-Präsidenten in Fragen von Technologie und Wissenschaft berät. Auch Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, und Pearse O'Donohue, Leiter der Radio Spectrum Policy Unit der Europäischen Kommission, werden als Hauptredner auftreten.
    „Das IEEE-DySPAN-Symposium ist ein hochklassiges jährliches Treffen von Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern aus Industrie und Politik, um Lösungen für den Kollaps des Frequenzspektrums zu finden“, sagt Prof. Petri Mähönen vom Exzellenzcluster UMIC der RWTH Aachen, Vorsitzender der DySPAN 2011. In diesem Jahr wird die Konferenz zum ersten Mal in Kontinentaleuropa organisiert, mit fast 100 verschiedenen Präsentationen und Teilnehmern von Weltrang. Unternehmen und Universitäten aus der ganzen Welt werden zudem mehrere Livedemonstrationen vorführen. „Die DySPAN 2011 bietet ein exzellentes Programm aus wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Tutorien, Präsentationen und Demonstrationen in Einklang mit der akademischen Exzellenz der RWTH“, bestätigt Prof. Douglas Sicker. Die Eröffnungsveranstaltung findet am 4. Mai im Hotel Quellenhof in Aachen statt.

    Pressevertreter, die Interesse an Interviews mit den Organisatoren oder den Hauptrednern haben, werden gebeten, sich an die Pressekontaktstelle der Konferenz zu wenden:
    Dr. Marina Petrova
    Telefon: 0241-80-20903
    E-mail: mpe@mobnets.rwth-aachen.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Elektrotechnik, Informationstechnik
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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