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18.05.2011 10:33

Ein guter Jahrgang

Julia Piontek Stabsstelle Kommunikation/Pressestelle
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Ausstellung „Vintage“ im Bienenhaus der Universität Jena präsentiert ab 25. Mai Bilder von Gesine Imhof

    Vintage – so nennt die Künstlerin Gesine Imhof ihre neue Ausstellung und gibt damit einen Einblick in den „insgesamt guten Jahrgang“ ihrer 2010 entstandenen Öl-Bilder. Die Vernissage zur Ausstellung, mit der auch das Sommerfest der Arbeitsgruppe Biologiedidaktik eröffnet wird, findet am 25. Mai um 17.30 Uhr im Bienenhaus der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Am Steiger 3) statt. Musikalisch begleitet wird die Vernissage durch das Violinenspiel von Joshua Epstein, Professor an der Hochschule für Musik Saar. Die Künstlerin wird selbst anwesend sein. „Interessierte Besucher sind herzlich zur Vernissage eingeladen“, sagt Organisator Prof. Dr. Uwe Hoßfeld, bittet aber um Anmeldung bis 20. Mai per E-Mail an: Janina.Oberthuer[at]uni-jena.de.

    Uwe Hoßfeld, Leiter der Arbeitsgruppe Biologiedidaktik der Uni Jena, kennt die in Aschersleben geborene Künstlerin schon seit 25 Jahren. Doch erst vor kurzem kam die Idee auf, Imhofs neue Ausstellung im Jenaer Bienenhaus zu präsentieren. „Das besondere Ambiente des Bienenhauses bringt für die Ausstellung eine besondere Wirkung“, ist er überzeugt. Es eigne sich außerordentlich für die Präsentation von Kunst – neben seiner Funktion als Ort der Pädagogik und Wissenschaft, so Hoßfeld. Der Frühling mit seiner Blütenpracht und den herrlichen Düften lasse das Bienenhaus jetzt in einem bunten Farbenspiel erstrahlen, was hervorragend zu den Naturbildern Gesine Imhofs passe.

    Inspiriert wurde die Künstlerin aus Mecklenburg von den Bildern Sibylla Merians, mit denen sie aufgewachsen ist. „Diese Bilder waren mehr als ein identisches, exaktes Abbild der Natur, was mich damals zugleich sehr entrüstete und faszinierte.“ Im Verlauf ihrer eigenen künstlerischen Auseinandersetzung mit der Natur im Allgemeinen und Speziellen kamen noch zahlreiche andere Einflüsse hinzu, wie man Natur interpretieren kann, so Imhof.

    Für Gesine Imhof (geb. 1966) war das Zustandekommen der Ausstellung im Bienenhaus der Friedrich-Schiller-Universität Anlass, sich mit etwas „Biologischem“ oder in ihrem Fall „Botanischem“ auseinanderzusetzen. Dafür ließ sie ihre Naturstudien aus den 1980er und -90er Jahren wieder aufleben und kombinierte diese mit den Einflüssen und Prägungen aus ihrer Kindheit.

    Mit dem Bild „Birnen“ begann ein Herantasten an die Materie. Später fing sie an, „in der Natur mit dem natürlichen Licht und reflektierendem Material zu experimentieren“, sagt Imhof. „Ich hielt meine persönlichen Eyecatcher fest, was zur Folge hatte, dass es keine Stillleben im üblichen Sinn wurden“. Ganz deutlich ist das am Bild „Rote Traube“ zu erkennen, bei dem die rote, noch unreife Traube sich deutlich von den anderen abhebt.

    Gesine Imhof studierte an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Pädagogik mit den Fachrichtungen Germanistik und Kunst, nahm an Konsultationen an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee teil und war Mitarbeiterin im Malsaal des Theaters Stralsund. Seit 2005 ist sie Freischaffende Malerin und Grafikerin in Mecklenburg.

    Die Ausstellung „Vintage“ mit den Bildern von Gesine Imhof ist vom 25. Mai 2011 bis zum 31. Januar 2012 montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 13 Uhr im Bienenhaus (Am Steiger 3) zu sehen. Der Eintritt ist frei. Vor Ort können die Bilder gekauft bzw. reserviert werden.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Uwe Hoßfeld
    Arbeitsgruppe Biologiedidaktik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Am Steiger 3 (Bienenhaus)
    07743 Jena
    Tel.: 03641 / 949491
    E-Mail: Uwe.Hossfeld[at]uni-jena.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-jena.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    fachunabhängig
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


    Das Bild "Rote Traube" von Gesine Imhof aus der aktuellen Ausstellung zeigt den reflektierenden Umgang der Künstlerin mit "Botanischem".


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