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06.07.2011 13:05

Beruflichen Belastungen effektiv begegnen

Dr. Margot Klinkner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH)

    Hochschule Fulda bietet erstmals Hochschulausbildung zum Professionellen Coach

    Mit den beruflichen Anforderungen steigen in der modernen Arbeitswelt die psychischen Belastungen. Arbeitsbedingungen haben sich verändert und verändern sich fast täglich. Sie muten Arbeitnehmern den Verlust vertrauter Arbeitsverhältnisse zu - sie müssen sich schnell und flexibel anpassen. Informationsüberflutung, Arbeitsverdichtung oder Globalisierung sind weitere Felder, die ein hohes Maß an Problemlösungskompetenz sowie Flexibilität erfordern. Eine aktuelle Studie der Deutschen Gesellschaft für Personalentwicklung (DGFP) zeigt, dass die steigenden Anforderungen oft zu psychischen Erkrankungen führen, deren Anzahl sich im Zeitraum von 1997 bis 2010 bereits verdoppelt hat. 85% der Unternehmen, die sich an der Studie beteiligt haben, verzeichnen in den letzten zwei Jahren einen Anstieg der Fehlzeitenquote aufgrund psychischer Beanspruchung der Mitarbeiter.

    Gerade Führungskräfte und engagierte Mitarbeiter, die im Unternehmen oft besonders viel Verantwortung übernehmen, stehen unter enormen Erfolgs- und Leistungsdruck. Zeitnot, ständige Erreichbarkeit, fehlender Ausgleich, Konflikte mit Kollegen oder Vorgesetzten bilden hierbei Problembereiche, die zu psychischen Beanspruchungen führen. Doch Chefs wissen oft nicht wie sie damit adäquat umgehen können bzw. besteht schon ein Problem darin, die Belastungen überhaupt zu erkennen. Nicht selten sind sie aber die Vorstufe zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Süchten oder dem Burn-out-Syndrom. Damit es nicht zu Erkrankungen kommt, besteht dringender Handlungsbedarf, der Führungskräfte in zweifacher Hinsicht fordert: Sie müssen sich kompetent mit den psychischen Beanspruchungen ihrer Mitarbeiter befassen und gleichzeitig ihre eigenen Belastungsfaktoren bewältigen. Um dieser komplexen Herausforderung zu begegnen, setzen moderne Unternehmen zunehmend auf Coaching. Ein gut ausgebildeter Coach unterstützt Führungskräfte individuell und steht ihnen beratend zur Seite.

    Coaching hat sich als wichtigster Trend in der Personalentwicklung von Wirtschaft und Verwaltung etabliert – die Coaching-Branche boomt. Entsprechend steigt die Nachfrage nach hochwertigen Ausbildungen. Da der Begriff des Coachings nicht geschützt ist, gilt es bei der Auswahl eines Ausbildungsprogramms genau hinzuschauen. Die Hochschule Fulda bietet zum kommenden Wintersemester 2011/12 in Kooperation mit der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) erstmals das Fernstudium „Professionelles Coaching“ an. Das als berufsbegleitendes Fernstudium konzipierte Ausbildungsprogramm erfüllt wissenschaftliche Ansprüche und praktische Anforderungen gleichermaßen – das Ausbildungskonzept wurde in enger Abstimmung mit der auf diesem Gebiet führenden Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv) entwickelt. Zu den Besonderheiten des Programms gehört, dass auch virtuelles und interkulturelles Coaching Berücksichtigung finden. Grundlage des neuen Programms bildet das seit 10 Jahren erfolgreich durchgeführte Fernstudium Sozialkompetenz der Hochschule Fulda, auf das das dreisemestrige Hochschulstudium Coaching Kompetenz aufbaut. Vermittelt werden die kommunikativen Kompetenzen: Prozesskompetenz, Klärungskompetenz, Interventionskompetenz und Stabilisierungskompetenz. Dies erfolgt in Auseinandersetzung mit typischen Problembereichen beruflichen Handelns wie Organisationsentwicklung, Teamarbeit, Führung, Werte, Politik, Macht, Karriere, Gender, Work-Life-Balance, Arbeitsbelastung. Das Fernstudienprogramm Professionelles Coaching richtet sich an Personen, die sich auf der Grundlage mehrjähriger kommunikationsintensiver Berufstätigkeit und ihrer beraterischen Fähigkeiten zum Coach entwickeln oder weiterentwickeln möchten. Als Zulassungsvoraussetzung gilt entweder ein Hochschulabschluss oder der Nachweis qualifizierter Berufs- und Fortbildungserfahrung.

    Weitere Informationen unter http://www.zfh.de/zertifikat/coaching

    Über die ZFH
    Die ZFH - Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen ist der bundesweit größte Anbieter von Fernstudiengängen an Fachhochschulen mit akademischem Abschluss. Sie ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland mit Sitz in Koblenz und kooperiert mit den
    13 Fachhochschulen der drei Bundesländer und länderübergreifend mit weiteren Fachhochschulen in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. Der ZFH-Fernstudienverbund besteht seit 13 Jahren - das Repertoire umfasst über 30 Fernstudienangebote betriebswirtschaftlicher, technischer und sozialwissenschaftlicher Fachrichtungen. Alle ZFH-Fernstudiengänge mit dem akademischen Ziel des Bachelor- oder Masterabschlusses sind von den Akkreditierungsagenturen AQAS, ZEvA, AQUIN bzw. AHPGS zertifiziert und somit international anerkannt. Das erfahrene Team der ZFH fördert und unterstützt die Hochschulen bei der Entwicklung sowie bei der Durchführung ihrer Fernstudiengänge. Derzeit sind über 2700 Fernstudierende bei der ZFH eingeschrieben. Für die Zukunft verfolgt die ZFH eine konsequente Wachstumsstrategie mit dem Ziel, dem von Wirtschaft und Politik geforderten Ausbau sowie der Weiterentwicklung von Aus-, Fort- und Weiterbildung gerecht zu werden.

    Redaktionskontakt:
    Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen
    Ulrike Cron
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Konrad-Zuse-Straße 1
    56075 Koblenz
    Tel. : 0261/91538-24, Fax: 0261/91538-724
    E-Mail: u.cron@zfh.de,
    Internet: http://www.zfh.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Philosophie / Ethik, Psychologie, Wirtschaft
    überregional
    Studium und Lehre, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


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