idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
29.08.2011 15:19

Vom falschen Duft verführt - wie Spurenstoffe das Zusammenleben in der Natur beeinflussen

Dr. Ernst Guggolz Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

    In der Insekten- und fast der gesamten Tierwelt funktionieren Gerüche wie eine Sprache. Jede Duftmischung hat eine Bedeutung - und eine falsche Information kann fatale Folgen haben. In den „Nachrichten aus der Chemie“ lesen Sie, wie Spuren chemischer Produkte die Duftwelt und das Verhalten der Tiere beeinträchtigen.

    Der Mensch orientiert sich vor allem an Bildern und Geräuschen. Die meisten Umweltorganismen kommunizieren dagegen über Gerüche, die sich aus einer Vielzahl chemischer Verbindungen zusammensetzen. An der jeweiligen Duftmischung erkennen Lebewesen, wer Freund und wer Feind ist, wo sie Nahrung finden oder wann sie sich fortpflanzen müssen.

    Zahlreiche Produkte der chemischen Industrie enthalten Substanzen, die mit Verbindungen in der Natur verwandt oder identisch sind. Die synthetischen Infochemikalien gelangen zum Beispiel als Bestandteil von Waschmitteln in die Umwelt und mischen sich dort mit natürlichen Duftwolken. Obwohl die Substanzen selbst nicht giftig sind, wirken sie dann wie ein falsches Ampelsignal, das den Empfänger durch die Fehlinformation in Gefahr bringt.

    In den „Nachrichten“ erklärt Ursula Klaschka, Professorin für umweltverträgliche Produktion und umweltorientierte Unternehmensführung, wie Infochemikalien funktionieren, wie sie in der Natur wirken und mit welchen Methoden die Wissenschaft daran forscht. Die PDF-Datei des Beitrags gibt es bei der Redaktion der „Nachrichten aus der Chemie“ unter nachrichten@gdch.de.

    Nahezu 80 000 anspruchsvolle Chemiker und Chemikerinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Lehre informieren sich mit den „Nachrichten" über Entwicklungen in der Chemie, in angrenzenden Wissenschaften sowie über gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte. Kennzeichen der Zeitschrift der Gesellschaft Deutscher Chemiker sind das breite Spektrum der Berichte, das einmalige Informationsangebot an Personalien, Veranstaltungs- und Fortbildungsterminen sowie der große Stellenmarkt.


    Weitere Informationen:

    http://www.nachrichtenausderchemie.de „Nachrichten aus der Chemie"


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende
    Biologie, Chemie, Informationstechnik, Tier- / Agrar- / Forstwissenschaften, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay