idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Teilen: 
01.09.2011 09:13

Ludwig Huber tritt Messerli-Professur an der Vetmeduni Vienna an

Beate Zöchmeister Public Relations
Veterinärmedizinische Universität Wien

    Seit 1. September 2011 ist Ludwig Huber, ein Experte im Bereich der Wahrnehmungs- und Erkenntnisleistungen von Tieren, Professor für Naturwissenschaftliche Grundlagen des Tierschutzes und der Mensch-Tier-Beziehung an der Vetmeduni Vienna.

    Im Zentrum der Arbeit Hubers stehen Wahrnehmungsfähigkeit und Kognition von Tieren, die evolutionäre Entwicklung dieser Leistungen und damit verbunden auch die stammesgeschichtliche Entwicklung von Denkvermögen, sozialer Intelligenz und Moral. In seiner neuen Funktion wird Ludwig Huber seine Forschungsarbeit zu Wahrnehmungs- und Erkenntnisleistungen verschiedener Tierarten weiterführen und dabei auch vermehrt Nutztierarten in seine Forschung einbeziehen. Hubers Ziel ist die stärkere Etablierung der kognitiven Biologie sowohl in der Veterinär- als auch in der Humanmedizin. Eine Besonderheit seiner neuen Funktion wird die Einrichtung des so genannten „Clever Dog Lab“ an der Vetmeduni Vienna sein, in dem Intelligenz von Hunden und ihre Beziehung zum Menschen genauer untersucht werden sollen. Hubers Professur ist als Double Appointment zwischen der Vetmeduni Vienna und der Medizinischen Universität Wien eingerichtet.

    Ludwig Huber studierte an der Universität Wien Biologie und Philosophie und arbeitete schon früh als Assistent von Rupert Riedl zum Thema der Grundlagen menschlicher Erkenntnis. Auf seine Promotion im Jahr 1991 folgte im Jahr 2000 Hubers Habilitation an der Universität Wien für das Fach Zoologie mit Schwerpunkt Kognitionsbiologie. Er leitete die Abteilung für Theoretische Biologie am Institut für Zoologie der Universität Wien interimistisch zwischen 1995 und 2003. Seit 1993 ist er Mitglied des Konrad Lorenz Instituts für Evolutions- und Kognitionsforschung in Altenberg bei Wien, seit 2005 ist er zudem Gastprofessor an der Prager Karls-Universität. An der Universität Wien etablierte er 2005 das Fach Kognitionsbiologie zunächst als Forschungsschwerpunkt der Fakultät für Lebenswissenschaften und dann als eigenes Department für Kognitionsbiologie, das er im Jänner 2010 mitbegründet und seither geleitet hat.

    Das Messerli-Institut für Mensch-Tier-Beziehung an der Vetmeduni Vienna

    Das Messerli-Institut wurde im Jänner 2010 aus der Taufe gehoben. Es entstand aus einer Kooperation der Vetmeduni Vienna mit der Medizinischen Universität Wien und der Universität Wien. Die Vetmeduni Vienna leitete das Projekt Messerli-Institut von Anfang an federführend, das neue Institut ist auf ihrem Campus in Wien Floridsdorf angesiedelt. In seiner endgültigen Form werden dem Messerli-Institut 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angehören, davon vier Professorinnen und Professoren.

    Die Messerli-Stiftung

    Von Herta Messerli 1982 ins Leben gerufen, widmet sich die Messerli-Stiftung unter anderem dem Natur- und Tierschutz. Sitz der Stiftung ist Sörenberg in der Schweiz. Die Stiftung finanziert Projekte, die auf wissenschaftlicher Basis der Natur im Allgemeinen und dem Wohl der Tierwelt im Speziellen zugute kommen.

    Website der Messerli-Stiftung:
    http://www.messerlifoundation.org

    Rückfragehinweis
    Univ.Prof. Dr. Ludwig Huber, E ludwig.huber@univie.ac.at, M +43 664 60277-76110

    Aussender
    Mag. Klaus Wassermann, E klaus.wassermann@vetmeduni.ac.at, T +43 1 25077-1153


    Weitere Informationen:

    http://www.vetmeduni.ac.at/de/infoservice/aktuelles/presseinformationen/pressein... - Pressetext und Pressefoto


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Biologie, Gesellschaft, Philosophie / Ethik, Psychologie
    überregional
    Kooperationen, Personalia
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).