WLT-Preis 1998

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04.05.1998 00:00

WLT-Preis 1998

Klaus Nowitzki Kommunikation
Laser Zentrum Hannover e.V.

    Verleihung des Preises der WLT- Wissenschaftlichen Gesellschaft Lasertechnik e.V. an Herrn Dr.-Ing. Emil Schubert (BIAS, Bremen) und Herrn Prof. Dr. Andreas Tuennermann (FSU - Jena)

    In diesem Jahr wurde erstmals der WLT-Preis fuer herausragende Leistungen auf dem Gebiet der angewandten Laserforschung gleichzeitig an zwei junge Wissenschaftler verliehen. Anlaesslich der ICALEO Europe '98 - Laser Applications Overview wurde der Preis am 22. April feierlich durch den derzeitigen Sprecher des Vorstandes, Herrn Professor Welling, verliehen. Bei dem WLT-Preis handelt es sich um die hoechste Auszeichnung im Bereich der Laserforschung, die an junge Wissenschaftler (unter 35 Jahre) jaehrlich verliehen wird. Der WLT- Wissenschaftlichen Gesellschaft Lasertechnik e.V. war es nicht moeglich, eine Rangfolge der beiden Preistraeger anzugeben, daher wurden diesmal zwei Kandidaten ausgezeichnet. In Anwesenheit der international ausgewaehlten Referenten der ICALEO Europe '98, dem Vorstand des Laser Institutes of America und dem Vorstand der WLT- Wissenschaftlichen Gesellschaft Lasertechnik e.V. hatten die Preistraeger die Moeglichkeit, in sieben Minuten Praktikern darzulegen, was ihre Arbeit in den letzten Jahren ausgezeichnet hat. Eine letzte (aber nicht allzu ernste) Pruefung, die beide Kandidaten mit Bravour geloest haben.

    Dr.-Ing. Emil Schubert Der Preis wurde Herrn Schubert und damit dem BIAS fuer das Erarbeiten neuer, innovativer Loesungen im Bereich der lasergestuetzten Mischbauweisen und beim Herstellen von gradierten Schichten ueberreicht. Mischbauweisen (z.B. zwischen Stahl und Aluminium oder Magnesium und Aluminium) sind durch optimierten Materialeinsatz insbesondere fuer die Verkehrstechnik interessant, waehrend Gradientenschichten fuer eine Vielzahl hochbeanspruchter Bauteile durch kontinuierliche Eigenschaftsverlaeufe (z.B. von quasi metallischen bis hin zu keramischen Charakteristika) technische Vorteile bieten. Basis des Erfolgs ist die interdisziplinaere Zusammenarbeit zwischen Werkstoffkundlern, Laserspezialisten, Physikern und Fertigungsingenieuren, die Herr Schubert am BIAS auch fuer zukuenftige Aufgaben einsetzen will.

    Prof. Dr. Andreas Tuennermann Herr Tuennermann hat sich im besonderen Masse bei der Entwicklung und Anwendung von diodengepumpten Hochleistungslasern, frequenzstabilen, monolithischen Ringoszillatoren und Faserlasern eingesetzt. Nach dem Studium der Physik an der Universitaet Hannover hat Herr Tuennermann am Institut fuer Quantenoptik unter Herrn Prof. Dr. Wellegehausen promoviert. Im Anschluss wechselte er an das Laser Zentrum Hannover e.V., wo er als Leiter der Abteilung Entwicklung innovative Ansaetze der angewandten Lasertechnik in den Bereichen Messtechnik, Display-Technologie und Mikromaterialbearbeitung vorantrieb. Zahlreiche Veroeffentlichungen und eingeladene internationale Konferenzbeitraege belegen sein wissenschaftliches Wirken. Gegen Ende des letzten Jahres hat Herr Tuennermann einen Ruf auf eine C4-Professur an die Friedrich-Schiller-Universitaet in Jena angenommen. Als Lehrstuhlinhaber am Institut fuer Angewandte Physik (IAP) eroeffnen sich ihm durch die in Jena hervorragend etablierte Mikrostrukturtechnik optimale Bedingungen, seine fortschrittlichen Ideen auf dem Gebiet der angewandten Lasertechnik umzusetzen. Es ist damit die seltene Moeglichkeit gegeben, Synergieeffekte zu nutzen, um eine neue Generation von ultrakompakten Hochleistungslasern und Messsystemen zu realisieren. Ein Stichwort ist dabei die integriert-optische Systemtechnik, bei der eine weitere Miniaturisierung, Multifunktionselemente und neue Fertigungsmethoden voellig neue Einsatzfelder dem Laser eroeffnen werden.

    Fuer Rueckfragen wenden Sie sich bitte an: Klaus Nowitzki, Geschaeftsfuehrung, WLT- Wissenschaftliche Gesellschaft Lasertechnik e.V., Fax: 0511-2788-100, Email: no@lzh.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Elektrotechnik, Energie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Maschinenbau, Mathematik, Medizin, Physik / Astronomie
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


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