Seitdem Helgard Frey die Rheinhessische Weinkönigin geworden ist, geht der königliche Glanz auch etwas auf den Fachbereich Wirtschaft der FH Mainz über: „Wir sind königlich!“
Mitte September wurde BWL-Studentin Helgard Frey im Mainzer Schloss zur Weinkönigin erwählt. „Ich war sprachlos“, erzählt die frischgekrönte Majestät. Nun wird die Guntersblumerin ein Jahr regieren und rund 150 Termine wahrnehmen. „Ich bin offen für alles was kommt“, sagt die 23-Jährige und freut sich auf ihre Auftritte.
Neben ihrem neuerworbenen Amt studiert Helgard Frey im sechsten Semester Betriebswirtschaftslehre an der FH Mainz und arbeitet als studentische Mitarbeiterin im Career Center. Hier kümmert sie sich um die Öffentlichkeitsarbeit. Im November will Helgard Frey mit ihrer Bachelor-Arbeit beginnen. Das Thema steht für sie schon fest: „Wein und Kommunikation“. Momentan ist sie noch auf der Suche nach einem Betreuer für ihre Abschlussarbeit Auf die Frage, wie sie das alles unter einen Hut bringen will, sagt sie: „Ich konnte schon immer gut gleichzeitig auf fünf Terminen tanzen, alles eine Frage der Organisation“.
Die neue Königin ist sehr bodenständig. Aufgewachsen in einer Winzerfamilie, kennt sie sich seit Kindesbeinen mit Wein und allem, was dazu gehört, aus. Ihrer Familie gehört neben dem Weingut Karl-Heinz Frey auch die Straußwirtschaft Schinderhannes Weinstall, in der die Weinkönigin bereits viele Gäste bediente. Neben dem Wissen rund um den Rebensaft liegt auch der königliche Charme in der Familie. „Meine Tante Friederike Frey war 1973/74 Weinkönigin“, erzählt Helgard Frey, die nun die 62-ste Majestät ist.
Natürlich ist ihre Familie sehr stolz auf sie, „vor allem Papa“ Eckhard Frey. Zumal sie als unbeschriebenes Blatt in den Wettbewerb ging. Die anderen Mitbewerberinnen um die Krone waren bereits Ortsweinmajestäten und hatten Erfahrung in diesem Bereich. Die Wahl war nicht einfach. Eine 30-Köpfige Jury prüfte das Fachwissen der Anwärterinnen auf Herz und Nieren. Im öffentlichen Teil mussten die jungen Damen vor 350 Zuschauern auftreten. „Wenn ich ein Referat an der FH halten muss, bin ich normalerweise sehr nervös“, erzählt die Weinkönigin. Seltsamerweise hatte sie vor dem Publikum im Kürfürstlichen Schloss kein Lampenfieber. Sie war einfach glücklich und zufrieden. „Ich hätte mich auch sehr über das Amt einer Weinprinzessin gefreut“, erzählt sie. Daher stellte sie keine zu hohen Anforderungen an sich selbst. Kein Wunder, dass sie am Ende sprachlos war.
Die ersten Veränderungen waren sofort nach der Krönung zu spüren. Ihr Bild und ihre Geschichte machten die Runde in den Medien. „Neulich wurde ich im Kaufhof auf der Rolltreppe erkannt“, erzählt die FH-Studentin noch ganz perplex. Egal was noch kommt, sie nimmt alles an Erfahrung mit. Nächstes Jahr will Helgard den Titel der deutschen Weinkönigin holen. Übrigens füllt der stolze Vater extra aus diesem Anlass einen Königinnen-Wein ab: Einen 2010er Auxerrois, den Lieblingswein der Tochter. Wir wünschen ihr viel Erfolg und Glück in ihrem Amt und mit ihrem Studium.
Helgard Frey bringt Studium und Amt unter einen Dach
Quelle: Foto: Therese Bartusch-Ruhl
Autogrammkarte
Quelle: Quelle: Rheinhessenwein e.V.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Wirtschaft
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Personalia
Deutsch

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