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05.10.2011 11:10

Offene Hochschulen in Schleswig-Holstein

Frank Mindt Präsidium - Stabsstelle Presse
Fachhochschule Lübeck

    Unter dem Wettbewerbstitel „Offene Hochschulen in Schleswig-Holstein: Lernen im Netz – Aufstieg vor Ort“ (LINAVO) hat die Fachhochschule Lübeck mit vier weiteren staatlichen Hochschulen, den Fachhochschulen Kiel, Flensburg, Westküste und der Universität Flensburg erfolgreich einen Antrag zur Förderung von Offenen Hochschulen in Schleswig-Holstein beim Bundesministerium für Bildung und Forschung eingereicht.

    Mit einer Fördersumme von 5 Mio. Euro werden die beteiligten Hochschulen neue Zielgruppen erschließen und damit einen effektiven Beitrag zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes Schleswig-Holstein leisten. Sie setzen dabei auf die Entwicklung von insgesamt acht neuen internetgestützten Studiengängen, die auf dem erfolgreichen E-Learning-Konzept der FH Lübeck für berufsbegleitendes und lebenslanges Lernen basieren.

    Wissenschaftsminister de Jager gratulierte zum Erfolg der schleswig-holsteinischen Hochschulen: „Mit den neuen Studienangeboten eröffnen wir engagierten und beruflich qualifizierten Beschäftigten neue Bildungs- und Aufstiegschancen. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs geleistet. Die enge Verknüpfung mit den Wirtschaftsclustern und dem regionalen Bedarf ist beispielhaft. Ich bin überzeugt, dass dieses Vorhaben einen Meilenstein in der Weiterentwicklung des lebenslangen wissenschaftlichen Lernens setzen wird. E-Learning aus Schleswig-Holstein wird damit zu einem bundesweiten Markenzeichen." Der Minister dankte den Beteiligten für die Intensive Vorbereitung und die enge Zusammenarbeit, die jetzt von Erfolg gekrönt werde. Eine Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb sei auch die ausgewiesene Kompetenz und Expertise der Fachhochschule Lübeck mit ihrer oncampus GmbH im E-Learning-Bereich.

    Vor dem Hintergrund immer schnellerer Innovationen verändern sich auch die Berufsbilder. Die technologische Entwicklung sowie der Wandel zur Wissensgesellschaft erfordern von den akademischen Bildungseinrichtungen höchstmögliche Dynamik und Flexibilität sowohl in der Gestaltung der Inhalte als auch in der Wahl der Methoden und Systeme. Um dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel zu begegnen stehen Berufstätige und anderweitig gebundene Menschen im besonderen Fokus des Verbundprojekts „Offene Hochschulen in Schleswig-Holstein: Lernen im Netz – Aufstieg vor Ort“ (LINAVO). Die Hochschulen werden diesen Zielgruppen eine Höherqualifikation ermöglichen und sich damit das Potenzial für die Region und für die eigene Wettbewerbsfähigkeit erschließen.

    Das von der FH Lübeck koordinierte Projektkonsortium ist überzeugt, dass es die Entwicklung nachfrageorientierter Bildungsangebote für diese Zielgruppen sinnvoll nur gemeinsam lösen kann. Auf Grundlage der individuellen Kompetenzen und Erfahrungen werden die Hochschulen neue Bildungsangebote für das berufs- und lebenslange Lernen entwickeln. Das Ergebnis des dreijährigen Gemeinschaftsvorhabens werden drei grundständige Bachelor- und fünf weiterbildende Master-Studiengänge sowie flankierende Weiterbildungsmaßnahmen sein. Inhaltlich werden sie die fachlichen Kompetenzen der beteiligten Hochschulen konsequent mit dem Bedarf der regionalen Wirtschaft verknüpfen. Alle Studiengänge werden daher in Kooperation mit der jeweiligen Clusterorganisation realisiert.

    An der Fachhochschule Lübeck werden drei neue Online-Studiengänge entstehen: Ein grundständiger Bachelor „Food Processing“ für die Ernährungsbranche sowie ein Master „Medizintechnik“ für die Gesundheitswirtschaft und ein Master „Baumanagement“ für die Bauwirtschaft.

    Informationen zum Projekt: Prof. Dr. Rolf Granow, FH Lübeck, Tel.: 0451/ 300-5432


    Weitere Informationen:

    http://www.fh-luebeck.de
    http://www.oncampus.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


    Standorte der beteiligten Hochschulen


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