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21.02.2002 14:40

Osteuropatagung: Vorurteile als politische Barrieren in einem vereinten Europa

Marietta Fuhrmann-Koch Öffentlichkeitsarbeit
Georg-August-Universität Göttingen

    Mit dem Thema "Vorurteile als politische Barrieren" beschäftigt sich die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO), die am 7. und 8. März 2002 an der Universität Göttingen stattfindet. Dabei wird es um die Frage gehen, inwieweit Stereotypen und überlieferte Bilder den politischen Integrationsprozess, insbesondere mit Blick auf die geplante Osterweiterung der Europäischen Union (EU), behindern. Zu der Veranstaltung werden namhafte Referenten aus dem In- und Ausland erwartet. Die Politikerin und Wissenschaftlerin Prof. Dr. Rita Süssmuth wird als Präsidentin der DGO die Jahrestagung 2002 zusammen mit dem Präsidenten der Georg-August-Universität, Prof. Dr. Horst Kern, eröffnen.

    Pressemitteilung
    Göttingen, 21. Februar 2002 / Nr. 90/2002

    Osteuropatagung: Vorurteile als politische Barrieren in einem vereinten Europa
    Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde an der Universität Göttingen

    (pug) Mit dem Thema "Vorurteile als politische Barrieren" beschäftigt sich die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO), die am 7. und 8. März 2002 an der Universität Göttingen stattfindet. Dabei wird es um die Frage gehen, inwieweit Stereotypen und überlieferte Bilder den politischen Integrationsprozess, insbesondere mit Blick auf die geplante Osterweiterung der Europäischen Union (EU), behindern. Zu der Veranstaltung werden namhafte Referenten aus dem In- und Ausland erwartet. Die Politikerin und Wissenschaftlerin Prof. Dr. Rita Süssmuth wird als Präsidentin der DGO die Jahrestagung 2002 zusammen mit dem Präsidenten der Georg-August-Universität, Prof. Dr. Horst Kern, am Donnerstag, 7. März 2002, um 14 Uhr in der Göttinger Paulinerkirche (Papendiek 14) eröffnen. Im anschließenden Festvortrag werden die Präsidentin der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder, Prof. Dr. Gesine Schwan, und der frühere polnische Botschafter in der Bundesrepublik, Janusz Reiter vom Center for International Relations in Warschau, über die "Die Tücken der Ortsbestimmung - wo liegt Osteuropa?" referieren.

    "Das Zusammenwachsen Europas durch die Integration der osteuropäischen Länder wird neben wirtschaftlichen und politischen Faktoren ebenso maßgeblich durch den Einfluss unterschiedlicher Mentalitäten bestimmt. Insofern ist die Bereitschaft, mit Interesse und Offenheit aufeinander zuzugehen, von nicht geringer Bedeutung für das Gelingen des Integrationsprozesses", betonen die wissenschaftlichen Leiter der Jahrestagung, Prof. Dr. Thomas Bremer (Universität Münster) und Prof. Dr. Henning Schröder (Universität Bremen). Zum Auftakt der Veranstaltung wird es zunächst um die deutsch-polnischen und die deutsch-russischen Beziehungen gehen. Die weiteren Vortrags- und Diskussionsrunden beschäftigen sich unter anderem mit dem Einfluss kultureller Faktoren auf Wirtschaftsbeziehungen, mit den Chancen von "Grenzbeziehungen" im Zuge der EU-Erweiterung, mit Stereotypen in Schulbüchern sowie der Wahrnehmung von Migranten. Gesprächspartner der abschließenden Podiumsdiskussion am Freitag, 8. März 2002, sind neben der früheren Bundestagspräsidentin Prof. Süssmuth der ukrainische Schriftsteller Andrej Kurkow aus Kiew und der Bundestagsabgeordnete Dr. Helmut Lippelt. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Wolfgang Eichwede von der Universität Bremen. Diese Veranstaltung (Beginn: 16.30 Uhr) wendet sich (wie auch Eröffnung und Festvortrag) an die interessierte Öffentlichkeit und findet ebenfalls in der Paulinerkirche statt.

    Die 1913 gegründete Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde mit Sitz in Berlin versteht sich als wissenschaftlich-publizistisches Forum für die Diskussion der politischen, ökonomischen und kulturellen Entwicklung im Osten Europas; sie setzt sich zugleich für den Dialog zwischen Ost und West ein. Neben ihrer Jahrestagung lädt die DGO zu Fachkongressen, Konferenzen und Symposien ein. Die Gesellschaft mit einem bundesweiten Netz von 26 Zweigstellen unterhält Diskussionsforen in acht Fachgruppen sowie eine Internet-Datenbank und gibt verschiedene eigene Publikationen heraus. Eine weitere Aufgabe der DGO ist die Kontakt- und Netzwerkvermittlung. Der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde gehören rund 850 Wissenschaftler, Journalisten, Politiker und Wirtschaftsexperten an.

    Das vollständige Programm der Jahrestagung ist im Internet unter www.dgo-online.org abrufbar.

    Kontaktadresse:
    Dr. Heike Dörrenbächer
    Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e. V.
    Schaperstraße 30, 10719 Berlin
    Tel. (030) 214784-12, Fax (030) 39- 214784-14
    e-mail: info@dgo-online.org


    Weitere Informationen:

    http://www.dgo-online.org


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Philosophie / Ethik, Politik, Recht, Religion, Sprache / Literatur
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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