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08.12.2011 10:59

Studie der Mannheim Business School: Zukunftsmarkt Management-Weiterbildung

Ralf Bürkle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mannheim Business School

    Internationale Befragung von über 1.000 Fach- und Führungskräften aller Branchen und Hierarchieebenen zu Interesse und Erwartungen an Management-Weiterbildung

    Verbesserung der Führungskompetenzen Hauptmotiv für Entscheidung

    Master of Business Administration (MBA) wird als Abschluss klar präferiert

    Hohe Nachfrage nach frauenspezifischen Weiterbildungsangeboten

    Das Interesse an Management-Weiterbildungsangeboten ist groß – und zwar auf allen Hierarchieebenen. Zu diesem Ergebnis kommt eine branchen- und länderübergreifende Studie der Mannheim Business School (MBS), an der über 1.000 Fach- und Führungskräfte aller Karrierestufen – größtenteils aus Deutschland und Frankreich – teilgenommen haben. Demnach ist für 92,5 Prozent der Befragten eine Management-Weiterbildungsmaßnahme zumindest vorstellbar, ein Drittel haben sie sogar schon fest geplant.

    Besonders hoch ist die Nachfrage nach Weiterbildungsangeboten in der Gruppe der Berufseinsteiger: Fast die Hälfte von ihnen will sich mit einem weiteren Studiengang oder Kursen in den kommenden Jahren für den nächsten Karriereschritt fit machen. „Hier zeigen sich die Auswirkungen des Bologna-Prozesses sehr deutlich. Gerade wer ein Bachelor-Studium absolviert hat, plant häufig schon sehr bald den nächsten Schritt in der persönlichen Weiterbildung“, erklärt Professor Dr. Jens Wüstemann, Präsident der Mannheim Business School. Aber auch im Top-Management ist der Weiterbildungsbedarf hoch: Immerhin ein Viertel der Befragten aus diesem Kreis hat eine Entwicklungsmaßnahme kurz- bis mittelfristig vorgesehen. „Die Resultate unserer Studie zeigen, dass sowohl Arbeitgeber wie auch Bildungsanbieter vor enormen Herausforderungen stehen: Beide müssen Management-Weiterbildungsmaßnahmen für alle Zielgruppen – von Berufseinsteigern bis zu erfahrenen Führungskräften – entwickeln. Für Unternehmen werden attraktive Personalentwicklungsinstrumente für ihre Führungskräfte zukünftig mehr denn je ein Wettbewerbsvorteil und ein Bindungstool sein“, betont Wüstemann.

    Eindeutig sind auch die Motive für eine Management-Weiterbildung. So geht es dem Großteil der Befragten vor allem darum, die eigenen Führungskompetenzen zu verbessern. Ein höheres Gehalt, die Vertiefung von Fachkenntnissen und die persönliche Weiterentwicklung sind ebenfalls starke Treiber. Auf den hinteren Plätzen landen hingegen der Wunsch nach einer neuen beruflichen Herausforderung oder der eigenen Selbständigkeit.

    Wenn es um das Absolvieren eines Studiengangs geht, sind die Präferenzen der Befragten eindeutig: Auf allen Karrierestufen wird der MBA (Master of Business Administration) als Abschluss klar gegenüber dem M.Sc. (Master of Science) bevorzugt. Der Großteil wünscht außerdem berufsbegleitende Studiengänge; Vollzeitprogramme sind fast nur für Personen mit wenigen Jahren Berufserfahrung interessant. Deutlich ist auch das Votum für Englisch als Unterrichtssprache (84,2 Prozent) und für mindestens eine in das Studium integrierte Auslandsstation – vorzugsweise in Nordamerika, Europa oder Ostasien. Die große Mehrheit der Befragten zieht außerdem einen Präsenzstudiengang einem reinen Online-Studium vor.

    Ein weiteres bemerkenswertes Ergebnis der Studie: Das Interesse an Management-Weiterbildung ist bei Frauen und Männern gleich hoch. „Das ist vor dem Hintergrund überraschend, dass Frauen beispielsweise in MBA-Programmen noch deutlich unterrepräsentiert sind. So haben von den weltweit 100 besten Executive-MBA-Programmen im aktuellen Ranking der Financial Times nur fünf Studiengänge einen Frauenanteil von über 40 Prozent“, unterstreicht MBS-Präsident Wüstemann. Auch gibt es eine Nachfrage nach frauenspezifischen Weiterbildungsprogrammen am Markt. Wüstemann: „Über 70 Prozent der Studienteilnehmerinnen wünschen sich solche Angebote. Hierauf sollten Arbeitgeber und Weiterbildungsinstitutionen reagieren.“

    Die ersten Ergebnisse der Studie sind im Internet unter www.mannheim-business-school.com/studie abrufbar. Die komplette Dokumentation wird im Februar 2012 veröffentlicht werden.

    Kurzprofil Mannheim Business School

    Die Mannheim Business School ist das organisatorische Dach für Management-Weiterbildung an der Universität Mannheim und eine der führenden Institutionen ihrer Art in Europa. Sie ist als einzige deutsche Institution bei den drei international bedeutendsten Vereinigungen wirtschaftswissenschaftlicher Bildungseinrichtungen (AACSB International, EQUIS und AMBA) akkreditiert. Gerade einmal ein Prozent der Business Schools weltweit besitzen diese „Triple Crown“.

    Auch in den maßgeblichen internationalen Rankings ist Mannheim eine feste Größe: Der ESSEC & MANNHEIM Executive MBA belegte im Oktober 2011 im weltweiten Ranking der Financial Times Rang 33 sowie eine Top-Ten-Platzierung in den Kategorien „Karrierefortschritt“ und „Gehaltszuwachs“. The Economist führt Mannheim als erste und einzige deutsche Institution in ihrem internationalen Business-School-Ranking aktuell auf Rang 42.

    Neben dem ESSEC & MANNHEIM Executive MBA gehören das Vollzeit-Programm „Mannheim MBA“, der im Frühjahr 2011 gestartete MANNHEIM & TONGJI Executive MBA sowie der Mannheim Master of Accounting & Taxation für den Führungsnachwuchs in Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung zur Angebotspalette. Zudem entwickelt die Mannheim Business School maßgeschneiderte Weiterbildungsangebote für Unternehmen und bietet praxisnahe Intensivkurse zu ausgewählten Managementthemen an.


    Weitere Informationen:

    http://www.mannheim-business-school.com/studie


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Wirtschaft
    überregional
    Forschungsergebnisse, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


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