idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
27.01.2012 15:14

Bildung braucht Persönlichkeit

Birgit Mangelsdorf Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Potsdam

    Hirnforscher Prof. Gerhard Roth hält öffentlichen Vortrag an der Universität Potsdam

    Unter der Überschrift „Bildung braucht Persönlichkeit – Ansätze zu neuen Formen des Unterrichts und der Lehrerausbildung“ wird sich am 15. Februar 2012 der aus Bremen kommende renommierte Neurobiologe Gerhard Roth mit Fragen eines guten Unterrichts auseinandersetzen. Roth folgt einer Einladung des Profilbereichs Empirische Bildungswissenschaften der Universität Potsdam. An den Vortrag schließt sich eine Diskussionsrunde an. Auf dem Podium neben Prof. Gerhard Roth: der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, Ph.D, sowie die Bildungswissenschaftler Agi Schründer-Lenzen, Professorin für Allgemeine Grundschulpädagogik und –didaktik, und Wolfgang Lauterbach, Professor für Sozialwissenschaftliche Bildungsforschung.

    In seinem Buch „Bildung braucht Persönlichkeit- wie Lernen gelingt“ hat sich der Hirnforscher und Verhaltensphysiologe Gerhard Roth mit der Frage nach einem guten Unterricht auseinandergesetzt. Dabei konzentriert er sich auf den schulischen Unterricht, dessen Qualität wesentlich von der Befähigung und den Fähigkeiten des Lehrenden abhängt. Die Lehrkraft soll –so die Forderung Roths – nicht nur die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten im Blick haben, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung des Lernenden.
    Dafür bedarf es einer guten Ausbildung der künftigen Lehrkräfte an den Universitäten. An der Universität Potsdam werden Lehrer für Gymnasien und Bildungsgänge der Sekundarstufe I sowie der Primarstufe ausgebildet. Neben Inhalten aus den Bildungswissenschaften werden im Lehramtsstudium fachwissenschaftliche und fachdidaktische Kenntnisse vermittelt. Nach dem Masterabschluss gehen die angehenden Lehrkräfte in den Vorbereitungsdienst und erhalten nach erfolgreicher Beendigung dieser zweiten Ausbildungsphase ihre Lehrbefähigung. An der Universität Potsdam wurde in den vergangenen Jahren eine neue Grundkonzeption der Lehrerbildung erarbeitet. Fragen und Probleme der Lehrerausbildung in Deutschland sind im Anschluss an den Vortrag Gegenstand einer Talkrunde unter der Überschrift „Besserer Unterricht durch besser ausgebildete Lehrer“. Die Veranstaltung ist öffentlich. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 13.02.2012 unter presse@uni-potsdam.de .

    Hinweis an die Redaktionen
    Zeit: 15.02.2012, 18:00 Uhr
    Ort: Campus Am Neuen Palais, Am Neuen Palais 10, Haus12, Obere Mensa
    Kontakt: Jana Reinhold, Telefon: 0331/977-1423, E-Mail: jreinhol@uni-potsdam.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Pädagogik / Bildung
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Schule und Wissenschaft
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).