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18.04.2012 11:42

Was hat die Astronomie der Religion zu sagen?

Julia Krumme Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Philosophie München

    Seit dem frühesten Beginn der menschlichen Kulturen gibt es eine starke Verbindung von Astronomie und Religion – Himmelsbeobachtung im doppelten Sinn. Der einflussreiche Astronom und Jesuit Christoph Clavius, der in unmittelbarem Kontakt zu Galileo Galilei stand, steht beispielhaft für dieses Verhältnis. Anlässlich seines 400. Todestags lädt die Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München zu einem öffentlichen Podiumsgespräch zwischen dem Astrophysiker und TV-Moderator Harald Lesch und dem Naturphilosophen Stefan Bauberger SJ ein.

    Unter dem Titel „Was hat die Astronomie der Religion zu sagen?“ diskutieren Lesch und Bauberger am Montag, 23. April, 19.30 Uhr, in der Aula der Hochschule über die Zusammenhänge beider Bereiche aus heutiger Sicht. Bestehen die Verbindungen zwischen Religion und Astronomie auch heute im aufgeklärten Zeitalter der Naturwissenschaft noch? Oder ist es nur ein romantisches Gefühl, wenn wir in den Sternen das Göttliche suchen?

    Stefan Bauberger SJ ist Dozent für Naturphilosophie, Grenzfragen der Naturwissenschaft und Wissenschaftstheorie an der Hochschule für Philosophie. Harald Lesch lehrt als Professor für Theoretische Astrophysik an der Universität München und ist zudem Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie.

    Christoph Clavius wurde 1537 oder 1538 in Bamberg geboren. 1555 trat er in den Jesuitenorden ein und war später Lehrer für Mathematik am Collegium Romanum in Rom und unter anderem wesentlich an der Gregorianischen Kalenderreform im Jahr 1582 beteiligt. Als einer der ersten beobachtete er den Himmel mit dem Fernrohr und war de facto der erste Leiter der wissenschaftlichen Arbeit an der Vatikanischen Sternwarte. Clavius studierte nicht nur die neuen astronomischen Erkenntnisse von Kopernikus, Kepler und Galileo. Er unterhielt auch zahlreiche Briefwechsel mit den bedeutendsten Wissenschaftlern Europas. Einer der größten Mondkrater ist nach Clavius benannt.

    Die Münchner Hochschule für Philosophie ist eine staatlich anerkannte Hochschule mit allen Studienabschlüssen. Sie ist in der Trägerschaft des Jesuitenordens und hat momentan knapp 500 Studierende.


    Weitere Informationen:

    http://www.hfph.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Studierende, Wissenschaftler
    Philosophie / Ethik, Religion
    regional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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