idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
14.05.2012 10:00

TextGrid: Virtuelle Forschungsumgebung für die Geisteswissenschaften

Beate Hentschel Presse, Kommunikation und Marketing
Georg-August-Universität Göttingen

    Die virtuelle Forschungsumgebung für die digitalen Geisteswissenschaften TextGrid geht in den Dauerbetrieb: Ab Mai 2012 stehen Geisteswissenschaftlern Software und Dienste in der Produktivversion 2.0 für die gemeinsame Generierung und Bearbeitung von digitalen Forschungsdaten sowie für ihre langfristige Archivierung online zur Verfügung. Entwickelt wurde die internetbasierte Plattform vom deutschlandweiten Forschungsverbund TextGrid.

    Pressemitteilung
    Nr. 89/2012

    TextGrid: Virtuelle Forschungsumgebung für die Geisteswissenschaften
    SUB Göttingen wird Gründungsmitglied in neuem Verein – Tagung am 14. und 15. Mai 2012

    Die virtuelle Forschungsumgebung für die digitalen Geisteswissenschaften TextGrid geht in den Dauerbetrieb: Ab Mai 2012 stehen Geisteswissenschaftlern Software und Dienste in der Produktivversion 2.0 für die gemeinsame Generierung und Bearbeitung von digitalen Forschungsdaten sowie für ihre langfristige Archivierung online zur Verfügung. Entwickelt wurde die internetbasierte Plattform vom deutschlandweiten Forschungsverbund TextGrid. „Geisteswissenschaftliche Forschungsinhalte werden so nicht nur weltweit zugänglich, sondern auch zur weiteren Nachnutzung und Vernetzung mit anderen Forschungsprojekten, Archiven und Datenbanken verfügbar“, erläutert Prof. Dr. Andrea Rapp, Lehrstuhl für germanistische Computerphilologie an der Technischen Universität Darmstadt. In dem von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) koordinierten Forschungsverbund ist die TU Darmstadt mit neun weiteren Einrichtungen als Partner beteiligt. TextGrid wird ab dem 1. Juni 2012 in einer dritten Förderphase vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

    Der Übergang in den Dauerbetrieb der virtuellen Forschungsumgebung wird mit einer Tagung markiert. Am 14. und 15. Mai richtet die TU Darmstadt den „TextGrid Summit“ aus. Rund 100 Gäste aus Hochschulen, Bibliotheken, Forschungsverbünden und -projekten sind zu Vorträgen und Workshops über die Angebote von TextGrid und Diskussionen über zukünftige Entwicklungen eingeladen. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Gründung des Vereins „TextGrid – Verein zum nachhaltigen Betrieb einer digitalen Forschungsinfrastruktur in den Geisteswissenschaften e.V.“. Elf wissenschaftliche Einrichtungen, darunter die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, das Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen und das Institut für Deutsche Sprache in Mannheim, haben ihre Mitgliedschaft bereits zugesagt. „Damit haben wir kompetente Partner an unserer Seite, die die Zukunftsfähigkeit und das Potential virtueller Forschungsumgebungen wie TextGrid weiter voranbringen und nachhaltig im geisteswissenschaftlichen Arbeitsprozess verankern werden”, betont SUB-Direktor Prof. Dr. Norbert Lossau.

    Im Rahmen der Veranstaltung wird außerdem der von TextGrid produzierte Film „Virtuelle Forschungswelten: Neue Wege für die Geisteswissenschaften” vorgestellt, der ein breites Publikum über die Bedeutung von virtuellen Forschungsumgebungen informiert. Prof. Dr. Uwe Schwiegelshohn, Geschäftsführer der gemeinnützigen D-Grid GmbH zum Aufbau einer nachhaltigen Grid-Computing-Infrastruktur für Forschung und Entwicklung im akademischen und industriellen Bereich in Deutschland, erläutert: „Es ist wichtig, dieses für die geisteswissenschaftliche Forschung immer zentralere Thema auch für eine breite Öffentlichkeit transparent zu machen, da auch sie von der weltweiten Zugänglichkeit geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten profitiert.“

    Ausführliche Informationen zu TextGrid und zum TextGrid Summit sind im Internet unter http://www.textgrid.de zu finden. Unter diesem Link ist ab dem 14. Mai auch der Film „Virtuelle Forschungswelten: Neue Wege für die Geisteswissenschaften” abrufbar.

    Kontaktadresse:
    Dr. Heike Neuroth
    Georg-August-Universität Göttingen
    Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
    Projektleitung TextGrid
    Papendiek 14, 37073 Göttingen, Telefon (0551) 39-3866, Fax (0551) 39-3856
    E-Mail: neuroth@sub.uni-goettingen.de
    Internet: www.sub.uni-goettingen.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Geschichte / Archäologie, Kunst / Design, Religion, Sprache / Literatur, Wirtschaft
    überregional
    Kooperationen, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).