Mathematik zum Anfassen

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27.02.1998 00:00

Mathematik zum Anfassen

Ulrich Thimm Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Justus-Liebig-Universität Gießen

    27. Februar 1998 Nr. 13

    Mathematik zum Anfassen Mathe spielerisch erleben

    "In meinem mathematischen Brett vorŽm Kopf öffnete sich ein Astloch", schrieb ein früherer Besucher und Schüler der 10. Klasse ins Gästebuch einer der Mathematikausstellungen, für die Gießen mittlerweile bekannt ist. Jetzt ist es wieder soweit, und Sie sind herzlich eingeladen zur Eröffnung von

    "Mathematik zum Anfassen" am 9. März, um 17.00 Uhr im Foyer des Philosophikum I, Otto-Behaghel-Straße 10, Gießen.

    Die Ausstellung unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Manfred Mutz läuft bis zum 27. März und dient auch der inhaltlichen Vorbereitung des geplanten Mathema-tikmuseums, das "Mathematik für alle" bieten wird.

    Die Besucher haben die Gelegenheit, selbständig mathematische Experimente durchzuführen und mathematische Phänomene spielerisch zu erleben. Dabei geht es nicht primär darum Wissen zu vermitteln, sondern Erlebnisse zu ermöglichen. Einige Beispiele:

    - Man kann in ein riesiges Kaleidoskop schlüpfen und sich selbst unendlich oft gespiegelt sehen

    - Man kann Seifenhäute beobachten, die sich in geometrischen Körpern (z.B. dem Würfel) bilden, und damit experimentieren

    - Auf einer großen Karte von Hessen kann man experimentell die kürzeste Verbindung zwischen je drei Städten bestimmen.

    Die Ausstellung wird durch viele zusätzliche Angebote ergänzt:

    - Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, in einem "Workshop" ein attraktives dreidimensionales Modell zu basteln. Diese Workshops sind so begehrt, daß sie bereits zwei Wochen vor Ausstellungsbeginn ausgebucht waren.

    - Es gibt eine Reihe von öffentlichen Vorträgen, die alle für jedermann verständlich sind

    - das haben die Referenten fest versprochen! "Big Numbers, Big Trees and Big Gorillas" von Prof. Jean Doyen (Brüssel) am 13. März um 15 Uhr, "Gibt es unknackbare Geheimcodes?" von Prof. Beutelspacher und "Mathematik im Jahr 2000

    - Neue Chancen mit neuen Technologien" von Prof. Weigand am 17. März um 13 bzw. 14 Uhr und "In Mathe war ich immer schlecht ..." von Prof. Beutelspacher am 24. März um 15 Uhr. Alle Vorträge finden im Philosophikum I statt.

    - "Mathematiker zum Anfassen": In dieser neuen Veranstaltungsform stellen sich Mathematikerinnen und Mathematiker den Fragen der Ausstellungsbesucher.

    Es ist gelungen, attraktive Vertreter zu gewinnen: Am 12. März kommt Frau Prof. Dr. K. Reich von der Universität Hamburg, am 19. März Herr Dr. H. Peuckert vom Zentralbereich Forschung der Siemens AG und am 26. März Herr Dr. C. Pöppe, Mathematikredakteur der Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft.

    Alle Veranstaltungen finden donnerstags um 14 Uhr in der Ausstellung statt.

    Die Ausstellung setzt die Aktivitäten zur Popularisierung der Mathematik fort, die das Team um Prof. Albrecht Beutelspacher vom Mathematischen Institut der Universität Gießen schon mehrfach durchgeführt hat (so etwa in den Ausstellungen in Gießen 1994 und 1996); diesmal werden aber ausschließlich neue Exponate zu sehen sein, die, wie Prof. Beutelspacher sagt, eine neue Qualität und einen neuen Grad von Professionalität erreichen.

    Für weitere Informationen vorab über die Ausstellung oder die Pläne für das Mathema-tikmuseum stehen Ihnen Prof. Beutelspacher und sein Team jederzeit zur Verfügung.

    Kontaktadresse: Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher, Mathematisches Institut, Arndtstraße 2, 35392 Gießen, Telefon 0641 / 99-32080 oder -32083, Fax 0641 / 99-32029, Handy 0177 / 32 40 916, WWW-Adresse: http://www.math.de/ausstellung98/


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Informationstechnik, Mathematik, Physik / Astronomie
    überregional
    Es wurden keine Arten angegeben
    Deutsch


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