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05.07.2012 09:43

30 Jahre Institut für Informatik – Tag der offenen Tür

Christian Ernst Pressestelle
Technische Universität Clausthal

    Clausthal-Zellerfeld. Es ist eines der jüngsten und zugleich größten Institute der Technischen Universität Clausthal: das Institut für Informatik. Am Samstag, 7. Juli, präsentiert sich die Einrichtung zu ihrem 30-jährigen Bestehen mit einem „Tag der offenen Tür“. Im Clausthaler Hochschulgebiet Tannenhöhe (Julius-Albert-Straße 4) gibt es von 12 bis 18 Uhr Wissenschaft zum Anfassen – und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

    „Wir möchten den Menschen in der Region die Gelegenheit geben, uns kennen zu lernen und hinter die Kulissen zu blicken. Für jede Altersgruppe wird etwas geboten“, verspricht Institutsleiter Professor Jörg Müller. Besonders liegt den mehr als 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das wissenschaftliche Programm für Kinder und Jugendliche am Herzen. „Die Fachkräfte von morgen und übermorgen möchten wir für die Informatik begeistern“, sagt Professor Müller. Neben einem bunten Bühnenprogramm sind Mädchen und Jungen eingeladen zum Lego-Programmierwettbewerb, an dem sie auch ohne Programmiererfahrung teilnehmen können, zur Institutsrallye und zu einem lustigen und lehrreichen Lernparcours.

    Informatik steckt heutzutage in fast jeder Technologie und jedem Lebensbereich. Davon können sich alle Besucher anhand von anschaulichen Exponaten und Vorträgen aus der Welt der Forschung überzeugen. Professor Jürgen Dix spricht beispielsweise über das Thema: „Von Holmes zu Watson, oder: Auch das ist Informatik“. Und Institutskollege Professor Sven Hartmann fragt: „Wie sicher sind unsere Daten?“

    Bevor der Tag der offenen Tür mittags beginnt, gibt es ab 11 Uhr einen Festakt zum 30-jährigen Institutsjubiläum. „Die Informatik in Clausthal hat sich in den vergangenen zehn Jahren in bemerkenswerter Weise entwickelt: Waren wir 2002 noch ein Sorgenkind der TU, das kurz vor der Schließung stand, sind wir heute eines der Aushängeschilder“, sagt der Institutsleiter und nennt dafür zwei Beispiele. In der Forschung sei es gelungen, mit dem Institut für Angewandtes Software Systems Engineering (IPSSE) und der Volkswagen AG als Partner das bislang größte industriell geförderte Drittmittelprojekt der TU Clausthal zu etablieren. Und in der Lehre erhielt die Fachrichtung im renommierten CHE-Hochschulranking 2012/2013 im gesamten deutschsprachigen Raum die beste Bewertung in der Kategorie Betreuung; bei der IT-Infrastruktur liegt die Oberharzer Informatik auf Platz zwei und bei der Zufriedenheit der Studierenden unter den besten sechs Hochschulen.

    Angesichts des immer stärker werdenden nationalen und internationalen Wettbewerbs wollen Clausthals Informatiker auch weiter neue Ideen und Konzepte für Lehre und Forschung umsetzen. Ein Feld ist beispielsweise die universitäre Weiterbildung für diejenigen, die bereits im Berufsleben stehen. Gerade werden im neuen Studiengang „Systems Engineering“ die ersten Absolventen fertig.


    Weitere Informationen:

    http://30jahre.in.tu-clausthal.de/programm.html


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Informationstechnik
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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