Zukünfte der Technik und Utopien der Gesellschaft

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

idw-Abo
Science Video Project



Teilen: 
24.09.2012 12:03

Zukünfte der Technik und Utopien der Gesellschaft

Monika Landgraf Presse, Kommunikation und Marketing
Karlsruher Institut für Technologie

    Filme, Bücher und weitere populäre Wissensformate besitzen einen maßgeblichen Einfluss auf Technologieentwicklungen. Sie prägen öffentliche Akzeptanz, Forschungstrends und finanzielle Förderung. Beispielsweise bei den Themen Mobilität, Robotik, Kernkraft oder Teilchenphysik. Mit dem Workshop „Wissenschaftskommunikation, Utopien und Technikzukünfte“ am Karlsruher Institut für Technologie beleuchten internationale Experten drei Tage lang diese Schnittstelle von Technik und Gesellschaft.

    Workshop „Wissenschaftskommunikation, Utopien und
    Technikzukünfte“
    Am Mittwoch, 26. September 2012, 17:00-19:00 Uhr,
    und von 27.-28. September 2012, 09:00-19:00 Uhr,
    Seminarraum des Audimax am KIT-Campus Süd,
    Straße am Forum 1, 76131 Karlsruhe

    „Hoffnungen und Ängste begleiten Technologien stets und beeinflussen deren Einsatz innerhalb einer Gesellschaft“, erklärt Andreas Böhn vom Institut für Literaturwissenschaft am KIT. Dabei trifft Fiktionales aus der Literatur auf Rationales aus der Wissenschaft. Es kommt zu positiven und negativen Utopien, die auf die Gesellschaft zurückwirken. Dabei entstehen oft konkrete Metaphern, die in aktuellen Diskussionen eingesetzt werden, etwa die Begriffe „big brother“ oder „brave new world“ aus den Romanen von George Orwell und Aldous Huxley, die die Bewertung von Datenschutzfragen und Gentechnik beeinflussen. Der Wissensaustausch zwischen Experten und Laien verläuft über verschiedene Ebenen der Wissenschaftskommunikation, von den Massenmedien, über politische Gremien und Fachdialog bis hin zur Literatur. Dabei spielen Aspekte wie Legitimationspflicht, Chancen-Risiken-Transparenz und gesellschaftliche Partizipation wichtige Rollen in aktuellen und historischen Debatten.

    Zu den Vortragenden der dreitägigen Veranstaltung gehören:

    Kürt Möser, KIT, spricht über Emotionen als Kommunikationsmittel von Technik.

    Matthias Kohring, Mannheim, berichtet von der Medienorientierung der Wissenschaft in verschiedenen Forschungsfeldern.

    Carsten Hennig, Braunschweig, analysiert Psyche und Technokratien in Romanverfilmungen des Autors Philip K. Dick.

    Natascha Adamowsky, Freiburg, erklärt künstlerische Forschung als Zukunftslabor unter dem Titel MedienTechnikKunst.

    Das komplette Programm finden Sie unter:
    http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=19930

    Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

    Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: www.kit.edu

    Weiterer Kontakt:

    Kosta Schinarakis
    PKM – Themenscout
    Tel.: +49 721 608 41956
    Fax: +49 721 608 43658
    E-Mail:schinarakis@kit.edu


    Anhang
    attachment icon Zukünfte der Technik und Utopien der Gesellschaft

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Sprache / Literatur
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay