Winzling mit starker Leistung

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
10.10.2012 14:54

Winzling mit starker Leistung

Stephan Laudien Stabsstelle Kommunikation/Pressestelle
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Wissenschaftler der Uni Jena entwickeln gemeinsam mit Fachkollegen neuartigen Sensor

    Wissenschaftler aus Jena, London, Rennes und Erlangen haben einen neuartigen Dünnschichtsensor entwickelt, der eine wesentlich größere Einsatzbreite als herkömmliche Sensoren verspricht. Aufbau und Wirkungsweise des neuen Sensors werden in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals „Nature Communications“ beschrieben (DOI: 10.1038/ncomms2109).

    Kernstück des neuartigen Sensors sei ein Goldpartikel in Nanometer-Größe, welcher mit weißem Licht angeregt werde, erläutert Prof. Dr. Lothar Wondraczek, jüngst als Inhaber des Lehrstuhls für Glaschemie II am Otto-Schott-Institut der Friedrich-Schiller-Universität nach Jena berufen. Bisherige in der Chemo- und Biosensorik verwendete filmbasierte optische Sensoren seien weniger leistungsfähig, weil das laterale räumliche Sensor-Auflösungsvermögen auf den Durchmesser des einfallenden Lichtstrahls begrenzt ist. Die nutzbare Fläche des Sensors bleibe dabei auf ein paar Mikrometer beschränkt.

    Der nun gemeinsam mit Dr. Markus Schmidt vom Imperial College London und Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts in Erlangen entwickelte Sensor erreiche eine um das 36-fache höhere Leistung als herkömmliche Sensorsysteme. „Die höhere Leistung wird durch den neuartigen hybriden Aufbau des Sensors erreicht“, so Schmidt, der ab November dieses Jahres eine Professur für Faseroptik an der Universität Jena übernehmen wird. Dabei sei die laterale Sensorfläche lediglich wenige Quadratnanometer groß, damit sogar kleiner als bei herkömmlichen Sensoren und deutlich genauer. Der neue Sensor kann in der Biosensorik, in Nanolasern oder bei der Charakterisierung von Materialoberflächen angewendet werden.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Lothar Wondraczek
    Otto-Schott-Institut für Glaschemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Fraunhoferstraße 6, 07743 Jena
    Tel.: 03641 / 948504
    E-Mail: lothar.wondraczek[at]uni-jena.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-jena.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Chemie, Physik / Astronomie
    überregional
    Forschungsergebnisse
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay