PISA-Experten treffen sich im Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

idw-Abo
Science Video Project



Teilen: 
11.10.2012 10:24

PISA-Experten treffen sich im Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg

Marietta Fuhrmann-Koch Kommunikation und Marketing
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    Um über Details der derzeit laufenden Erhebungen für die aktuelle PISA-Studie zu beraten, treffen vom 15. bis 20. Oktober 2012 mehr als 50 Wissenschaftler aus aller Welt an der Universität Heidelberg zusammen. Im Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg bereiten sie auf Einladung des Vorsitzenden der Internationalen Expertengruppe Problemlösen, Prof. Dr. Joachim Funke vom Psychologischen Institut der Universität Heidelberg, die Auswertung und Berichterstattung von PISA 2012 vor. Für die aktuelle Studie werden etwa 500.000 Schüler im Alter von 15 Jahren aus rund 70 Ländern hinsichtlich ihrer Kompetenzen in den Bereichen Lesen, Rechnen, Naturwissenschaften und Problemlösen getestet.

    Pressemitteilung

    Heidelberg, 11. Oktober 2012

    PISA-Experten treffen sich im Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg
    Wissenschaftler bereiten Auswertung und Berichterstattung der aktuellen Studie vor

    Um über Details der derzeit laufenden Erhebungen für die aktuelle PISA-Studie zu beraten, treffen vom 15. bis 20. Oktober 2012 mehr als 50 Wissenschaftler aus aller Welt an der Universität Heidelberg zusammen. Im Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg (IWH) bereiten die Experten auf Einladung des Vorsitzenden der Internationalen Expertengruppe Problemlösen, Prof. Dr. Joachim Funke vom Psychologischen Institut der Universität Heidelberg, die Auswertung und Berichterstattung von PISA 2012 vor. Für die aktuelle Studie werden etwa 500.000 Schüler im Alter von 15 Jahren aus rund 70 Ländern hinsichtlich ihrer Kompetenzen in den Bereichen Lesen, Rechnen, Naturwissenschaften und diesmal auch Problemlösen getestet.

    „Erstmals in der zwölfjährigen Geschichte internationaler PISA-Erhebungen kommen flächendeckend computerbasierte Messverfahren zum Einsatz“, erklärt Prof. Funke. „Für den Bereich Problemlösen bedeutet dies, dass statt statischer Knobelaufgaben nun zum ersten Mal interaktive, dynamische Problemsituationen eingesetzt werden können, die für unsere heutige Zeit typische Anforderungen abbilden und damit eine bessere Abschätzung der Schülerkompetenzen ermöglichen.“

    PISA – das „Program for International Student Assessment“ – ist die Bezeichnung für ein weltweit einzigartiges System zum Erfassen von Schülerkompetenzen, das im Auftrag der OECD seit dem Jahr 2000 in vielen Ländern durchgeführt und in dreijährigem Abstand wiederholt wird. In jedem Zyklus wird ein Bereich besonders gründlich untersucht: Im Jahr 2000 die Lesekompetenz, 2003 die Mathematik, 2006 die Naturwissenschaften, 2009 erneut die Lesekompetenz und 2012 erstmals das Problemlösen. „Die PISA-Studie ermöglicht ein internationales Bildungsmonitoring, das zu vielen Anstößen und Debatten in der Bildungspolitik geführt hat“, betont Prof. Funke. Informationen zu PISA 2012 sind im Internet unter http://www.pisa2012.tum.de zusammengestellt.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Joachim Funke
    Psychologisches Institut
    Telefon (06221) 54-7388
    joachim.funke@psychologie.uni-heidelberg.de

    Kommunikation und Marketing
    Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
    presse@rektorat.uni-heidelberg.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Pädagogik / Bildung, Psychologie
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay