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18.10.2012 12:00

Japan und Deutschland als Wissenschaftspartner in einer globalen Welt

Susanne Schilden Pressestelle
Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

    Japanische und deutsche Hochschulen tauschen sich in Berlin aus

    Die japanischen wie die deutschen Hochschulen treiben mit Nachdruck ihre Internationalisierung voran. Künftig wollen sie nun voneinander lernen, wie die einzelne Hochschule eine maßgeschneiderte Strategie entwickeln kann und welche internen Strukturen den Erfolg am stärksten fördern. Dazu soll ein Austausch der Fachleute aus den Auslandsämtern der Hochschulen organisiert werden. Das ist eines der Ergebnisse eines Symposiums auf Einladung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin (JDZB) und der Universität zu Köln mit rund 100 japanischen und deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestern und heute in Berlin.

    Wie können Hochschulen eine ganzheitliche und nachhaltige Internationalisie¬rungsstrategie entwickeln? Wie können institutionelle Abläufe und Strukturen in den Hochschulen mit der stetig fortschreitenden Internationalisierung von Forschung und Lehre Schritt halten und sie effektiv unterstützen? Mit diesen und anderen Fragen befassten sich die Teilnehmer. Insbesondere wurde diskutiert, wie japanische und deutsche Hochschulen ihre Wettbewerbsfähigkeit in einer sich globalisierenden Welt sicherstellen und gleichzeitig den an sie gerichteten gesellschaftlichen Erwartungen gerecht werden können. „Die Hochschulen in Deutschland und Japan befinden sich in einer vergleichbaren Situation. Viele haben bereits Internationalisierungs¬strategien formuliert oder sind gerade im Prozess der Strategieentwicklung. Diese Strategien können jedoch nur wirksam werden, wenn wir alle Beteiligten von Anfang an mitnehmen. Insbesondere ist es wichtig, dass wir Studierenden in beiden Ländern Auslandserfahrung während des Studiums ermöglichen“, so Professor Dieter Lenzen, Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz.

    "Die Universität zu Köln unterhält Austauschbeziehungen zu mehr als einem Dutzend japanischer Universitäten. Derzeit bemühen wir uns, den individuellen Stärken jedes Partners durch unterschiedliche Partnerschaftsmodelle Rechnung zu tragen. Dazu ist die gegenseitige Kenntnis der Strukturen und Einrichtungen, die die Internationalisierung der Hochschulen in unseren Ländern voranbringen, wichtig, und deshalb freuen wir uns auf den Austausch mit den japanischen Kollegen", betont Professor Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln.

    Zum Abschluss des deutsch-japanischen Symposiums wurden Handlungs¬empfehlungen formuliert, die zu einer weiteren Vertiefung der deutsch-japanischen Hochschulzusammenarbeit beitragen sollen. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich darin einig, dass neben dem Abgleich der Strategien auch eine intensivere Kommunikation über die institutionellen Abläufe und Strukturen der Internationalisierung an japanischen und deutschen Hochschulen wichtig ist. Wir nehmen diesen Auftrag gerne an und werden gemeinsam mit der HRK und der Universität zu Köln prüfen, auf welchem Wege sich z. B. ein fachlicher Austausch zwischen Internationalen Offices in Deutschland und Japan realisieren lassen könnte. Hier könnten wir uns eine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo vorstellen“, berichtet Dr. Friederike Bosse, Generalsekretärin des JDZB.


    Weitere Informationen:

    http://www.hrk.de
    http://www.jdzb.de
    http://www.uni-koeln.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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